Hausnotruf für Menschen mit Behinderung

Feb. 24, 2025

Einleitung: Sicherheit und Unabhängigkeit trotz Handicap 

Für Menschen mit Behinderung spielt Sicherheit im Alltag eine zentrale Rolle. Gleichzeitig ist der Wunsch nach Selbstbestimmung und Unabhängigkeit groß – denn trotz körperlicher oder kognitiver Einschränkungen möchten viele Betroffene ihr Leben so eigenständig wie möglich gestalten. Dieser Balanceakt zwischen Sicherheit und Selbstständigkeit stellt sowohl Betroffene als auch Angehörige vor besondere Herausforderungen.

Stellen Sie sich vor, allein zu Hause zu sein und plötzlich in eine Notfallsituation zu geraten – sei es durch einen Sturz, einen Schwächeanfall oder eine andere gesundheitliche Komplikation. Für Menschen mit Behinderung kann ein solcher Moment besonders bedrohlich sein, vor allem wenn direkte Hilfe nicht sofort verfügbar ist. Hier kommt ein Hausnotruf für Menschen mit Behinderung ins Spiel: Er bietet nicht nur ein zusätzliches Sicherheitsnetz, sondern fördert auch das Gefühl von Freiheit und Eigenständigkeit.

Ein gut durchdachtes Hausnotrufsystem ermöglicht es Betroffenen, weiterhin im gewohnten Umfeld zu leben, ohne ständig auf Hilfe angewiesen zu sein. Es vermittelt Angehörigen und Pflegepersonen zugleich die beruhigende Gewissheit, dass im Ernstfall professionelle Hilfe schnell zur Stelle ist. Besonders wichtig ist dies für Menschen, die allein leben oder deren Mobilität stark eingeschränkt ist.

Darüber hinaus hilft ein Hausnotruf dabei, soziale Isolation zu reduzieren. Das Wissen, im Notfall sofort mit einer professionellen, aufgeschalteten Leitstelle verbunden zu sein, gibt vielen Menschen mit Behinderung ein gesteigertes Sicherheitsgefühl – ein entscheidender Faktor für mehr Lebensqualität und Unabhängigkeit.

Ein Hausnotruf für Menschen mit Behinderung ist daher weit mehr als nur ein technisches Hilfsmittel: Er ist ein Begleiter im Alltag, der sowohl Schutz als auch ein hohes Maß an Selbstbestimmung ermöglicht.

Herausforderungen im Alltag für Menschen mit Behinderung

Menschen mit Behinderung stehen täglich vor einer Vielzahl von Herausforderungen, die sowohl körperlicher als auch sozialer und emotionaler Natur sein können. Diese Hürden beeinflussen den Alltag erheblich und machen deutlich, wie wichtig unterstützende Technologien wie ein Hausnotrufsystem sind.

Bewegungseinschränkungen:

Körperliche Einschränkungen sind eine der häufigsten Herausforderungen. Bereits alltägliche Tätigkeiten wie das Aufstehen aus dem Bett, das Anziehen oder das Bewegen innerhalb der eigenen Wohnung können zur Belastungsprobe werden. Besonders gefährlich sind Bereiche wie das Badezimmer, wo rutschige Fliesen und enge Räume das Risiko von Stürzen deutlich erhöhen. Ein Sturz im Badezimmer kann fatale Folgen haben – vor allem, wenn das Telefon außer Reichweite ist. In solchen Fällen sorgt ein Hausnotrufsystem mit Sturzerkennung dafür, dass auch ohne aktives Betätigen des Notrufknopfes schnell Hilfe eintrifft.

Kommunikationsbarrieren:

Menschen mit motorischen Einschränkungen oder Sprachstörungen stehen in Notfallsituationen häufig vor dem Problem, nicht in der Lage zu sein, rechtzeitig um Hilfe zu rufen. Wenn die Muskulatur nicht mehr mitmacht oder die Stimme versagt, kann eine direkte Verbindung zur professionellen, aufgeschalteten Leitstelle über ein Hausnotrufsystem den entscheidenden Unterschied machen. Zusatzsprechstellen mit einer Ziehkordel, die in verschiedenen Räumen angebracht werden können – etwa im Bad oder Schlafzimmer – bieten eine einfache Möglichkeit, den Notruf auch dann auszulösen, wenn das Armband oder der Anhänger nicht erreichbar ist.

Kognitive Beeinträchtigungen:

Personen mit Demenz oder anderen kognitiven Einschränkungen erkennen Gefahrensituationen häufig nicht rechtzeitig oder können im Ernstfall nicht angemessen reagieren. Hier kommt der Vorteil automatisierter Funktionen ins Spiel: Sturzerkennungssysteme erkennen einen Unfall sofort und lösen selbstständig den Alarm aus. Zusätzlich hilft ein individuell erstellter Notfallplan der Leitstelle dabei, angemessen auf die jeweilige Situation zu reagieren.

Sinnesbeeinträchtigungen:

Für Menschen mit Seh- oder Hörbehinderungen stellen alltägliche Aufgaben oft zusätzliche Herausforderungen dar. Hausnotrufsysteme bieten spezielle Anpassungen wie große, gut tastbare Knöpfe, akustische Signale für Sehbehinderte sowie visuelle Alarme für Gehörlose oder Schwerhörige. Diese barrierefreien Funktionen stellen sicher, dass im Notfall schnell reagiert werden kann.

Soziale Isolation:

Diese vielfältigen Herausforderungen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig ein auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmtes, barrierefreies Hausnotrufsystem für Menschen mit Behinderung ist. Es gibt nicht nur Sicherheit, sondern stärkt auch das Gefühl der Selbstständigkeit und Unabhängigkeit im eigenen Zuhause.

Wie ein Hausnotruf Sicherheit und Selbstständigkeit fördert

Wie ein Hausnotruf Sicherheit und Selbstständigkeit fördert

Viele Menschen mit Behinderung leben allein und haben nur begrenzten sozialen Kontakt. Das Gefühl der Isolation kann im Notfall zur echten Gefahr werden, wenn niemand in der Nähe ist, der helfen könnte. Ein Hausnotrufsystem bietet hier ein wichtiges Sicherheitsnetz: Es stellt sicher, dass die betroffene Person auch ohne direkte soziale Unterstützung im Ernstfall nicht allein bleibt. Die Verbindung zur Leitstelle schafft nicht nur Sicherheit, sondern vermittelt auch ein Gefühl der Geborgenheit.

Ein Hausnotruf für Menschen mit Behinderung ist weit mehr als nur ein technisches Hilfsmittel – er ist ein essenzieller Begleiter im Alltag, der Sicherheit gibt und gleichzeitig die Selbstständigkeit fördert. Durch speziell angepasste Funktionen ermöglicht das System ein hohes Maß an Unabhängigkeit, auch in kritischen Situationen.

Schnelle Hilfe auf Knopfdruck:

Mit einem Notfallarmband oder einer Halskette genügt ein einfacher Knopfdruck, um sofort eine Verbindung zur professionellen, aufgeschalteten Leitstelle herzustellen. Diese direkte Verbindung stellt sicher, dass im Notfall keine Zeit verloren geht. Besonders hilfreich ist diese Funktion für Menschen mit Bewegungseinschränkungen, die möglicherweise nicht in der Lage sind, ein Telefon zu erreichen.

Automatische Sturzerkennung:

Erweiterte Hausnotrufsysteme sind mit einer sensiblen Sturzerkennung ausgestattet. Diese erkennt unerwartete Bewegungen oder den Aufprall bei einem Sturz und löst automatisch einen Notruf aus – selbst wenn die betroffene Person bewusstlos ist oder den Knopf nicht erreichen kann. Gerade für Menschen mit motorischen Einschränkungen oder Erkrankungen, die zu plötzlichen Schwächeanfällen führen können, ist diese Funktion lebenswichtig.

Zusatzsprechstellen mit Ziehkordel:

In größeren Wohnungen oder Häusern sowie in risikoreichen Bereichen wie dem Badezimmer können Zusatzsprechstellen installiert werden. Diese sind häufig mit einer leicht zugänglichen Ziehkordel ausgestattet, sodass auch in Situationen, in denen das Notfallarmband nicht getragen wird, ein Alarm ausgelöst werden kann. Ein Beispiel: Eine Person stürzt im Bad und kann nicht mehr aufstehen – durch Ziehen der Kordel wird sofort Hilfe alarmiert.

Kommunikation ohne Barrieren:

Die Hausnotruf-Basisstation ist mit einem leistungsstarken Lautsprecher und einem empfindlichen Mikrofon ausgestattet, sodass eine direkte Kommunikation mit der Leitstelle möglich ist. Selbst wenn Betroffene nicht in unmittelbarer Nähe der Basisstation sind oder nur noch schwach sprechen können, bleibt die Verständigung möglich. Für Menschen mit Sprachstörungen oder kognitiven Beeinträchtigungen ist es beruhigend zu wissen, dass die Leitstelle auf verschiedene Arten kommunizieren kann und Notrufe auch bei eingeschränkter Sprachfähigkeit versteht.

Individuelle Anpassung:

Ein weiterer Vorteil eines Hausnotrufsystems ist die Möglichkeit, es individuell an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen. Das umfasst beispielsweise die Programmierung eines persönlichen Notfallplans mit wichtigen Informationen zu Krankheitsbildern, Medikamenten oder besonderen Bedürfnissen. So kann die Leitstelle im Ernstfall gezielt und schnell handeln.

Förderung der Selbstständigkeit:

Das Wissen, im Notfall abgesichert zu sein, stärkt das Selbstvertrauen vieler Menschen mit Behinderung. Sie können sich freier in ihrem Zuhause bewegen und alltägliche Aufgaben selbstständig erledigen, ohne die ständige Sorge, im Notfall auf sich allein gestellt zu sein. Auch Angehörige profitieren von diesem Sicherheitsnetz und wissen, dass im Ernstfall sofort Hilfe organisiert wird.

Ein Hausnotruf für Menschen mit Behinderung ist daher ein unverzichtbares Instrument, das nicht nur Leben retten, sondern auch die Lebensqualität erheblich verbessern kann.

Funktionen und Vorteile eines Hausnotrufsystems

Ein Hausnotrufsystem für Menschen mit Behinderung bietet eine Vielzahl von Funktionen, die speziell darauf ausgelegt sind, den Alltag sicherer und selbstbestimmter zu gestalten. Diese Systeme sind nicht nur einfache Notrufgeräte, sondern umfassende Sicherheitslösungen, die auf die individuellen Bedürfnisse der Nutzer eingehen.

Basisstation mit Freisprecheinrichtung:

Die Basisstation bildet das Herzstück des Hausnotrufsystems. Sie stellt die Verbindung zur professionellen, aufgeschalteten Leitstelle her und ermöglicht eine freihändige Kommunikation. Selbst wenn Betroffene nicht direkt neben der Station stehen oder körperlich eingeschränkt sind, können sie über den Lautsprecher und das Mikrofon der Basisstation problemlos mit der Leitstelle sprechen.

Funktionen und Vorteile

Notfallarmband oder Halskette:

Diese tragbaren Geräte sind leicht, unauffällig und immer griffbereit. Sie ermöglichen es dem Nutzer, jederzeit einen Notruf abzusetzen – auch wenn er sich nicht in unmittelbarer Nähe zur Basisstation befindet. Die Geräte sind oft wasserdicht, sodass sie auch unter der Dusche oder beim Baden getragen werden können, wo das Sturzrisiko besonders hoch ist.

Zusatzsprechstellen mit Ziehkordel:

In größeren Wohnungen oder Häusern sowie in risikoreichen Bereichen wie dem Badezimmer oder der Küche können zusätzliche Sprechstellen installiert werden. Diese verfügen häufig über eine Ziehkordel, die einfach erreichbar ist und bei Bedarf einen Notruf auslöst. Diese Funktion ist besonders wichtig für Personen, die ihr Notfallarmband oder die Halskette gerade nicht tragen oder in einer Position sind, in der sie den Knopf nicht erreichen können.

Outdoor-Notruf:

Für Menschen, die sich auch außerhalb ihrer Wohnung sicher fühlen möchten, gibt es spezielle mobile Notrufgeräte. Diese verfügen über GPS-Ortung, sodass die Leitstelle im Notfall den genauen Standort des Nutzers ermitteln kann. Besonders für aktive Menschen mit Behinderung bietet diese Funktion ein hohes Maß an Sicherheit – egal ob beim Spaziergang im Park oder beim Einkaufen.

Individueller Notfallplan:

Ein zentraler Vorteil moderner Hausnotrufsysteme ist die Möglichkeit, einen persönlichen Notfallplan zu hinterlegen. Dieser Plan enthält wichtige Informationen wie Krankheitsbilder, Allergien, regelmäßig eingenommene Medikamente und Notfallkontakte. Im Ernstfall kann die Leitstelle so gezielt handeln und den Rettungskräften bereits vor Eintreffen wichtige Details mitteilen.

Barrierefreiheit:

Hausnotrufsysteme sind speziell darauf ausgelegt, barrierefrei nutzbar zu sein. Große, gut tastbare Knöpfe erleichtern die Bedienung für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen, während akustische und visuelle Signale sicherstellen, dass auch Menschen mit Hörbehinderungen sofort über den Notruf informiert werden. Die einfache und intuitive Bedienoberfläche stellt sicher, dass das System von jedem problemlos genutzt werden kann.

Wussten Sie schon?
Viele Hausnotrufsysteme sind mit einer automatischen Sturzerkennung ausgestattet, die auch dann Hilfe ruft, wenn der Alarmknopf nicht gedrückt werden kann. Diese Funktion kann im Ernstfall Leben retten – besonders wenn Betroffene nach einem Sturz nicht mehr in der Lage sind, selbst einen Notruf abzusetzen.

Auswahlkriterien für das passende System

Die Wahl des richtigen Hausnotrufsystems ist entscheidend, um den individuellen Bedürfnissen und Lebenssituationen von Menschen mit Behinderung gerecht zu werden. Ein gut ausgewähltes System bietet nicht nur Sicherheit, sondern fördert auch die Selbstständigkeit im Alltag. Hier sind einige wesentliche Kriterien, die bei der Auswahl berücksichtigt werden sollten:

Barrierefreiheit:

Eines der wichtigsten Auswahlkriterien ist die barrierefreie Nutzung. Große, gut tastbare Tasten sind essenziell für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen. Ebenso wichtig sind visuelle Signale, die auf eingehende Anrufe oder Alarme hinweisen, sowie akustische Signale für Personen mit Hörbehinderungen. Für Nutzer mit motorischen Einschränkungen sollten die Bedienelemente leicht erreichbar und mit minimalem Kraftaufwand zu betätigen sein.

Individuelle Anpassungsfähigkeit:

Das Hausnotrufsystem sollte flexibel anpassbar sein. Dazu gehört die Möglichkeit, Zusatzgeräte wie Sturzerkennungssensoren, mobile Notrufgeräte oder Zusatzsprechstellen mit Ziehkordel zu integrieren. Auch die Programmierung individueller Notfallpläne, die Informationen zu Krankheiten, Allergien oder speziellen Bedürfnissen enthalten, ist ein großer Vorteil.

Zusatzfunktionen:

Moderne Hausnotrufsysteme bieten eine Vielzahl an Zusatzfunktionen, die den Alltag sicherer machen. Dazu zählen automatische Sturzerkennung, GPS-Ortung für den Außeneinsatz, Zusatzsprechstellen in verschiedenen Räumen sowie tragbare Notrufsender, die auch außerhalb des Hauses funktionieren. Diese Funktionen erweitern die Einsatzmöglichkeiten und erhöhen die Sicherheit.

Einfache Installation und Bedienung:

Besonders für Menschen mit Behinderung ist eine einfache und unkomplizierte Installation wichtig. Plug-and-Play-Systeme mit vorkonfigurierter SIM-Karte sind sofort einsatzbereit und erfordern keine technischen Vorkenntnisse. Auch die Bedienung sollte intuitiv gestaltet sein, sodass Nutzer den Notruf im Ernstfall problemlos auslösen können.

Zuverlässigkeit und Verbindungsstabilität:

Ein Hausnotrufsystem muss im Notfall jederzeit zuverlässig funktionieren. Eine stabile Verbindung zur professionellen, aufgeschalteten Leitstelle ist dabei unerlässlich. Systeme mit integrierten Notstromversorgungen gewährleisten auch bei Stromausfällen eine lückenlose Erreichbarkeit.

Kosten und Vertragskonditionen:

Auch die finanziellen Aspekte sollten berücksichtigt werden. Einige Systeme werden von der Pflegekasse übernommen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Es lohnt sich, auf flexible Vertragskonditionen zu achten, etwa monatlich kündbare Verträge ohne lange Laufzeiten.

Kundensupport und Service:

Ein guter Kundenservice ist ebenfalls entscheidend. Anbieter sollten eine umfassende Beratung bieten und im Falle technischer Probleme schnell reagieren können. Auch regelmäßige Wartungen und Updates des Systems tragen zur langfristigen Sicherheit bei.

Durch die Berücksichtigung dieser Kriterien kann sichergestellt werden, dass das gewählte Hausnotrufsystem optimal auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist und im Ernstfall zuverlässig funktioniert.

Fazit: Sicherheit und Selbstbestimmung im Alltag

Ein Hausnotruf für Menschen mit Behinderung ist weit mehr als nur ein technisches Hilfsmittel – er ist ein essenzieller Bestandteil eines selbstbestimmten und sicheren Alltags. Für Menschen mit Behinderung stellt er eine wichtige Unterstützung dar, die nicht nur im Notfall Leben retten kann, sondern auch im Alltag ein hohes Maß an Freiheit und Unabhängigkeit ermöglicht.

Das Wissen, dass im Ernstfall sofort Hilfe erreichbar ist, gibt vielen Betroffenen ein beruhigendes Gefühl. Dieses Sicherheitsnetz stärkt das Selbstvertrauen und ermutigt dazu, weiterhin aktiv am Leben teilzunehmen – sei es beim Spaziergang im Park, dem Einkauf oder einfach beim Verbleiben in den eigenen vier Wänden. Gleichzeitig profitieren auch Angehörige von der beruhigenden Gewissheit, dass ihre Liebsten im Notfall nicht allein sind.

Darüber hinaus fördern Hausnotrufsysteme die soziale Teilhabe und helfen, Isolation zu vermeiden. Menschen mit Behinderung fühlen sich nicht länger auf ständige Überwachung angewiesen und können selbstbestimmt handeln, während sie dennoch auf Unterstützung im Notfall vertrauen können.

Die Vielzahl an Funktionen – von der automatischen Sturzerkennung über Zusatzsprechstellen bis hin zu mobilen Notrufgeräten mit GPS – macht moderne Hausnotrufsysteme zu flexiblen und individuell anpassbaren Begleitern im Alltag. Anbieter wie IMPORA Hausnotruf bieten zusätzlich den Vorteil, dass Geräte bereits vorkonfiguriert geliefert werden und sofort einsatzbereit sind. Die einfache Beantragung über die Pflegekasse sowie die Möglichkeit, das System um Zusatzangebote zu erweitern, machen den Einstieg besonders unkompliziert.

Letztlich bietet ein Hausnotruf für Menschen mit Behinderung nicht nur Sicherheit, sondern auch ein hohes Maß an Selbstbestimmung und Lebensqualität – ein unschätzbarer Wert für Betroffene und ihre Angehörigen.

Unser Tipp!
Achten Sie bei der Auswahl eines Hausnotrufsystems darauf, dass es zu Ihren individuellen Bedürfnissen passt. Testen Sie alle Funktionen und prüfen Sie, ob das System im Alltag intuitiv und einfach zu bedienen ist.

FAQs: Häufig gestellte Fragen zu Hausnotrufsystemen

Wann ist der Hausnotruf kostenlos?

Ein Hausnotruf ist in der Regel dann kostenlos, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind und die Pflegekasse die Kosten übernimmt. Gesetzlich Versicherte mit anerkanntem Pflegegrad (ab Pflegegrad 1) haben häufig Anspruch auf die Basisversion des Hausnotrufs (Basisstation + Notfallarmband) ohne zusätzliche Kosten. Voraussetzung ist zudem, dass die betroffene Person allein lebt oder die meiste Zeit des Tages ohne Betreuung ist und sich in einer häuslichen Umgebung befindet. Zusätzliche Funktionen wie Sturzerkennung oder Outdoor-Notruf müssen meist privat zugezahlt werden.

Wird ein Hausnotruf von der Krankenkasse übernommen?

Ja, die gesetzliche Pflegekasse übernimmt die Kosten für den Hausnotruf, wenn die betroffene Person einen anerkannten Pflegegrad besitzt und die Notwendigkeit des Hausnotrufs gegeben ist. Dazu muss nachgewiesen werden, dass die Person allein lebt oder einen Großteil des Tages unbeaufsichtigt ist und im Notfall keine schnelle Hilfe rufen könnte. Die Basisversion wird dabei in der Regel vollständig von der Pflegekasse übernommen. Privatversicherte müssen die Kosten zunächst selbst tragen, können aber eine Erstattung bei ihrer privaten Pflegeversicherung beantragen.

Kann jeder einen Hausnotruf beantragen?

Grundsätzlich kann jede Person einen Hausnotruf beantragen. Für eine Kostenübernahme durch die Pflegekasse müssen jedoch bestimmte Bedingungen erfüllt sein, wie z. B. ein anerkannter Pflegegrad und das Vorliegen einer Pflegesituation zu Hause. Auch Menschen ohne Pflegegrad können ein Hausnotrufsystem als Selbstzahler erwerben. Anbieter wie IMPORA Hausnotruf unterstützen zudem bei der Beantragung über die Pflegekasse und übernehmen oft den gesamten bürokratischen Prozess.

Wer hat Anspruch auf Hausnotruf?

Anspruch auf einen Hausnotruf mit Kostenübernahme durch die Pflegekasse haben gesetzlich Versicherte, die:

Einen anerkannten Pflegegrad (ab Pflegegrad 1) besitzen.  
In einer häuslichen Umgebung leben (keine stationäre Pflegeeinrichtung).  
Einen Großteil des Tages allein oder ohne direkte Betreuung verbringen.  

Zudem wird berücksichtigt, ob die betroffene Person aufgrund körperlicher oder kognitiver Einschränkungen im Notfall nicht in der Lage wäre, eigenständig Hilfe zu rufen.

Welche Zusatzfunktionen gibt es bei Hausnotrufsystemen?

Hausnotrufsysteme bieten eine Vielzahl an Zusatzfunktionen, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung abgestimmt sind. Dazu gehören:

Automatische Sturzerkennung: Erkennt Stürze und löst automatisch einen Notruf aus.  
Outdoor-Notruf: Mobile Geräte mit GPS-Ortung für unterwegs.  
Zusatzsprechstellen mit Ziehkordel: Besonders für Badezimmer oder Schlafzimmer geeignet.  
Rauch- und Wassermelder: Für zusätzlichen Schutz im Alltag.  
Individueller Notfallplan: Enthält wichtige medizinische Informationen für den Notfall.

Wie funktioniert ein Hausnotrufsystem?

Ein Hausnotrufsystem besteht in der Regel aus einer Basisstation und einem tragbaren Notrufsender (z. B. als Armband oder Halskette). Im Notfall kann per Knopfdruck eine direkte Verbindung zur professionellen, aufgeschalteten Leitstelle hergestellt werden. Dort wird der Notruf entgegengenommen und entsprechende Maßnahmen eingeleitet – von der Kontaktierung eines Angehörigen bis zum Alarmieren des Rettungsdienstes. Erweiterte Systeme verfügen zudem über automatische Sturzerkennung und Zusatzsprechstellen.

Welche Vorteile bietet ein Hausnotruf für Menschen mit Behinderung?

Ein Hausnotruf bietet zahlreiche Vorteile für Menschen mit Behinderung:

Sicherheit im Alltag: Schnelle Hilfe auf Knopfdruck.  
Selbstständigkeit: Fördert ein unabhängiges Leben trotz Einschränkungen.  
Beruhigung für Angehörige: Sicherheit, dass im Notfall Unterstützung verfügbar ist.  
Barrierefreiheit: Geräte sind leicht zu bedienen, auch bei motorischen Einschränkungen.  
Flexibilität: Erweiterbar mit Zusatzfunktionen wie Sturzerkennung oder Outdoor-Notruf.

Wie lange dauert die Beantragung eines Hausnotrufs?

Die Dauer der Beantragung hängt von der Pflegekasse ab, liegt aber in der Regel zwischen 1 und 3 Wochen. Anbieter wie IMPORA Hausnotruf übernehmen den gesamten Antragsprozess, wodurch sich der Aufwand für die Betroffenen stark reduziert. In dringenden Fällen kann ein Hausnotrufsystem häufig auch vorläufig zur Verfügung gestellt werden, während die Genehmigung läuft.

Gibt es spezielle Hausnotrufsysteme für Menschen mit Seh- oder Hörbehinderungen?

Ja, es gibt speziell angepasste Systeme für Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen:

Für Sehbehinderte: Geräte mit großen, taktilen Tasten und akustischen Signalen.  
Für Hörgeschädigte: Notrufsysteme mit visuellen Alarmen (z. B. Lichtsignalen) und Vibrationsalarm.  
Für Gehörlose: Notrufsysteme mit Textkommunikation oder Apps, die direkte Verbindungen zur Leitstelle ermöglichen.  

Diese barrierefreien Anpassungen stellen sicher, dass alle Menschen im Notfall effektiv Hilfe anfordern können.

Kann der Hausnotruf auch im Freien genutzt werden?

Ja, es gibt mobile Hausnotrufsysteme mit GPS-Funktion, die speziell für den Einsatz im Freien entwickelt wurden. Diese Geräte ermöglichen es Menschen mit Behinderung, sich auch außerhalb ihres Zuhauses sicher zu bewegen. Im Notfall wird der genaue Standort an die Leitstelle übermittelt, sodass schnelle Hilfe gewährleistet ist.

Mehr Infos zur Barrierefreiheit und Unterstützung für Menschen mit Behinderungen gibt es auf der Schlichtungsstelle BGG – für außergerichtliche Konfliktlösungen mit Behörden.