Welche Kosten, Tarife und Vertragsbedingungen sollte man beachten, wenn man ein Hausnotrufsystem nutzt?

von IMPORA   | Mai 5, 2026

Bei einem Hausnotrufsystem sollte man auf monatliche Kosten, enthaltene Tarifleistungen und Vertragsbedingungen achten. Wichtig sind, was im Preis enthalten ist (Notrufzentrale, Technik, Service), ob Einmalgebühren anfallen und wie Kündigungsfristen geregelt sind. Mit Pflegegrad ist häufig eine Kostenübernahme möglich.

Wichtige Erkenntnisse

  • Ein Hausnotruf verursacht in der Regel monatliche Grundkosten für Technik und 24/7-Notrufzentrale.
  • Zusätzlich können einmalige Einrichtungsgebühren oder optionale Zusatzleistungen anfallen.
  • Wichtig ist zu prüfen, was im Tarif enthalten ist (Service, Wartung, SIM-Karte, Austausch bei Defekt).
  • Achten Sie auf Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist, um langfristige Bindungen zu vermeiden.
  • Mit anerkanntem Pflegegrad ist eine Kostenübernahme häufig möglich.
  • Transparente Anbieter vermeiden versteckte Gebühren und erklären Vertragsbedingungen klar.

Welche Kosten fallen bei einem Hausnotrufsystem an?

Die Kosten eines Hausnotrufsystems setzen sich in der Regel aus monatlichen Grundgebühren und möglichen einmaligen Kosten zusammen. Entscheidend ist, was im Tarif bereits enthalten ist und ob zusätzliche Leistungen optional gebucht werden.

Monatliche Grundkosten

Bei IMPORA Hausnotruf betragen die monatlichen Kosten für die Basislösung:

  • 30,35 € pro Monat für die Basisstation inklusive SIM-Karte
  • Das Notfallarmband ist im Preis enthalten
  • Die 24/7-Notrufzentrale ist ebenfalls Bestandteil des Tarifs

Diese monatliche Gebühr deckt Technik, Verbindung und Notruf-Service ab.

Einmalige Kosten

Für die reine Hausnotruf-Basislösung zuhause fallen keine zusätzlichen Einmalgebühren an.

Bei optionalen Erweiterungen können jedoch einmalige Kosten entstehen, zum Beispiel:

  • 49 € Einrichtung beim NotrufMobil (mobile Ergänzung)

Optionale Zusatzleistungen

Zusätzliche Leistungen sind freiwillig und verursachen nur dann Kosten, wenn sie aktiv gewählt werden:

  • NotrufMobil: 29,90 € pro Monat
  • Sturzerkennung (Halskette): 9,90 € pro Monat
  • Zusatz-Sprechstelle: 9,90 € pro Monat
Wichtig: Diese Leistungen sind Erweiterungen und nicht zwingend erforderlich für die Grundsicherung zuhause.

Mit oder ohne Pflegegrad?

Mit anerkanntem Pflegegrad (häufig ab Pflegegrad 1) kann der Hausnotruf unter bestimmten Voraussetzungen ohne Zuzahlung genutzt werden.

Ohne Pflegegrad tragen Selbstzahler die 30,35 € monatlich selbst.

Was ist in den Tarifen eines Hausnotrufs enthalten?

Ein Hausnotruf-Tarif umfasst mehr als nur ein Gerät. Wichtig ist zu verstehen, welche Leistungen dauerhaft im Preis enthalten sind, da diese den eigentlichen Mehrwert des Systems ausmachen.

Bei einem seriösen Hausnotrufsystem wie IMPORA Hausnotruf gehören folgende Leistungen zum Tarif:

Grundlegende Tarifleistungen

  • 24/7-Notrufzentrale: Rund um die Uhr besetzt, mit geschultem Personal, das im Notfall sofort reagiert.
  • Basisstation & Notrufarmband: Die technische Grundausstattung für den Notruf von zuhause, ohne zusätzliche Gerätekosten.
  • SIM-Karte & Verbindung: Die Kommunikation mit der Notrufzentrale erfolgt unabhängig von Telefonanschluss, Smartphone oder WLAN.
  • Freisprechfunktion: Ermöglicht direkte Kommunikation mit der Notrufzentrale über die Basisstation.
  • Technischer Support & Wartung: Bei technischen Problemen wird Unterstützung geleistet, defekte Geräte werden bei Bedarf ausgetauscht.

Was oft nicht extra berechnet wird

Ein transparenter Tarif zeichnet sich dadurch aus, dass keine versteckten Zusatzkosten anfallen für:

  • Nutzung der Notrufzentrale
  • Gespräche im Notfall
  • regelmäßige Funktionsbereitschaft
  • grundlegende Serviceleistungen

Merke: Ein Hausnotruf ist kein Kaufgerät, sondern ein laufender Sicherheitsdienst. Der Tarif deckt die dauerhafte Einsatzbereitschaft ab – nicht nur die Technik.

Worauf sollte man achten, um versteckte Kosten zu vermeiden?

Ein Hausnotrufsystem sollte transparent und nachvollziehbar kalkulierbar sein. Versteckte Kosten entstehen meist nicht durch die Grundgebühr, sondern durch unklare Vertragsdetails oder automatisch hinzugebuchte Zusatzleistungen.

Achten Sie besonders auf folgende Punkte:

  • Klare Preisangaben: Die monatliche Gebühr sollte eindeutig ausgewiesen sein – inklusive aller Standardleistungen.
  • Einmalige Gebühren: Prüfen Sie, ob Einrichtungs- oder Aktivierungsgebühren anfallen.
  • Optionale Zusatzleistungen: Mobile Geräte, Sturzerkennung oder Zusatz-Sprechstellen sollten nur berechnet werden, wenn sie bewusst gewählt werden.
  • Automatische Vertragsverlängerung: Informieren Sie sich über Laufzeit und Kündigungsfrist.
  • Serviceleistungen: Klären Sie, ob Wartung, Austausch bei Defekt und Notrufbearbeitung im Preis enthalten sind.
  • Transparente Kommunikation: Ein seriöser Anbieter beantwortet Fragen offen und stellt Vertragsbedingungen verständlich dar.

Ein vertrauenswürdiger Hausnotruf zeichnet sich dadurch aus, dass alle Kosten vor Vertragsabschluss klar benannt werden und keine Überraschungen entstehen.

Fazit – So behalten Sie Kosten, Tarife und Verträge beim Hausnotruf im Blick

Bei einem Hausnotrufsystem zählen nicht nur die monatlichen Kosten, sondern vor allem Transparenz und faire Vertragsbedingungen. Wichtig ist zu wissen, was im Tarif enthalten ist, ob Einmalgebühren anfallen und wie flexibel Kündigung oder Anpassung geregelt sind.

Mit klaren Tarifen, planbaren Kosten von 30,35 € pro Monat und der Möglichkeit einer Kostenübernahme bei Pflegegrad bietet ein Hausnotruf verlässliche Sicherheit – ohne finanzielle Überraschungen.

Häufige Fragen zu Kosten, Tarifen und Vertragsbedingungen

Was kostet ein Hausnotrufsystem im Monat?

Die monatlichen Kosten für die Basislösung betragen 30,35 € und beinhalten Technik, SIM-Karte und 24/7-Notrufzentrale.

Gibt es Einmalgebühren?

Für die reine Hausnotruf-Basislösung fallen keine Einmalgebühren an. Bei optionalen Erweiterungen können einmalige Kosten entstehen.

Was ist im Tarif enthalten?

Im Tarif enthalten sind Basisstation, Notrufarmband, SIM-Karte, 24/7-Notrufzentrale, Wartung und technischer Support.

Wie lange läuft ein Hausnotrufvertrag?

Die Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist unterscheiden sich je nach Anbieter. Wichtig ist, diese Punkte vor Vertragsabschluss zu prüfen.

Kann ich den Hausnotruf kündigen, wenn sich meine Situation ändert?

Seriöse Anbieter ermöglichen Anpassungen, Pausierungen oder Kündigungen bei veränderten Lebensumständen wie Umzug oder Pflegeheim.

Übernimmt die Pflegekasse die Kosten?

Mit anerkanntem Pflegegrad (oft ab Pflegegrad 1) kann der Hausnotruf unter bestimmten Voraussetzungen häufig ohne Zuzahlung genutzt werden.