Viele Senioren mit Pflegegrad 1 möchten so lange wie möglich sicher und selbstständig zu Hause leben. Ein Hausnotruf kann auch bei geringem Unterstützungsbedarf eine wertvolle Unterstützung sein, um schnelle Hilfe zu erhalten und Angehörige zu entlasten.
In diesem umfassenden Leitfaden erfahren Sie, wie Sie einen Hausnotruf bei Pflegegrad 1 beantragen, finanzieren und sinnvoll in Ihren Alltag integrieren können.
Wichtige Erkenntniss
- Pflegegrad 1 bedeutet geringen Unterstützungsbedarf, doch Hausnotrufsysteme erhöhen Sicherheit und Selbstständigkeit.
- Kostenübernahme durch die Pflegekasse ist nicht automatisch, kann jedoch im Einzelfall geprüft werden.
- Der Entlastungsbetrag (131 Euro) kann anteilig für einen Hausnotruf genutzt werden.
- IMPORA Hausnotruf bietet flexible, einfach einrichtbare Lösungen – auch für Selbstzahler.
- Praxisnahe Tipps, rechtliche Grundlagen, detaillierte Beantragung und erweiterte FAQs helfen bei der Umsetzung.
Inhaltsverzeichnis
Was bedeutet Pflegegrad 1?
Definition und Voraussetzungen
Pflegegrad 1 wird Menschen zugesprochen, die geringe Beeinträchtigungen in ihrer Selbstständigkeit haben, aber Unterstützung bei Alltagsaktivitäten oder zur Sturzprävention benötigen.
Leistungen und Möglichkeiten
- Pflegeberatung durch die Pflegekasse.
- Anspruch auf den Entlastungsbetrag (131 Euro monatlich).
- Möglichkeit zur Inanspruchnahme von Hilfsmitteln im Rahmen einer Einzelfallprüfung.
Relevanz eines Hausnotrufs bei Pflegegrad 1
Auch bei geringen Einschränkungen können gesundheitliche Risiken wie Kreislaufprobleme oder Sturzgefahr einen Hausnotruf notwendig machen, um im Notfall schnell Hilfe zu erhalten.
Warum kann ein Hausnotruf bei Pflegegrad 1 sinnvoll sein?

Sicherheit für Alleinlebende
Senioren, die alleine leben, profitieren von der schnellen Verbindung zur Leitstelle, ohne Nachbarn oder Angehörige direkt anrufen zu müssen.
Erhalt von Selbstständigkeit
Ein Hausnotruf bietet Sicherheit ohne Einschränkung der Selbstständigkeit, da der Nutzer seinen Alltag eigenständig gestalten kann.
Entlastung für Angehörige
Angehörige wissen, dass im Notfall Hilfe organisiert wird, auch wenn sie nicht erreichbar sind.
Technische Grundlagen von Hausnotrufsystemen
Aufbau und Funktion
- Basisstation: Wird zu Hause installiert und mit Strom betrieben.
- Tragbarer Funksender: Wird am Handgelenk oder als Halskette getragen.
- Notrufauslösung: Per Knopfdruck wird eine 24/7-Leitstelle verbunden.
Erweiterbare Funktionen
- Automatische Sturzerkennung: Löst bei Sturz automatisch einen Notruf aus.
- Mobiler Notruf mit GPS: Auch außerhalb der Wohnung nutzbar.
- Zusätzliche Sprechstellen: Für größere Wohnungen oder Häuser.
Hinweis-Box: Ein Hausnotruf benötigt keinen WLAN-Anschluss. Systeme wie die von IMPORA Hausnotruf funktionieren über Mobilfunk oder Festnetz und sind schnell einsatzbereit.
Finanzierung und Kostenübernahme
Pflegekasse und Pflegegrad 1
Die Kostenübernahme ist bei Pflegegrad 1 keine Regelleistung. In Einzelfällen kann sie jedoch beantragt werden, wenn eine besondere Gefährdungslage vorliegt.
Nutzung des Entlastungsbetrags
Der monatliche Entlastungsbetrag kann zur Finanzierung oder Teilfinanzierung eines Hausnotrufs genutzt werden.
Selbstzahlerlösungen
Viele Anbieter bieten monatlich kündbare Tarife zwischen 20 und 40 Euro für die Basisversion an. Bei IMPORA Hausnotruf ist die Grundausstattung ab Pflegegrad 1 kostenfrei, für Selbstzahler transparent mit 30,35 € monatlich erhältlich – inklusive Leitstellenanbindung und flexiblen Erweiterungen.
Schritt-für-Schritt: So beantragen Sie einen Hausnotruf bei Pflegegrad 1

Beratung nutzen
Kontaktieren Sie Ihre Pflegekasse oder Anbieter wie IMPORA Hausnotruf für eine kostenlose Erstberatung.
Antragstellung prüfen
Lassen Sie sich beraten, ob eine Einzelfallprüfung sinnvoll ist oder Sie den Entlastungsbetrag nutzen sollten.
System auswählen
Vergleichen Sie Anbieter, Funktionen und Konditionen und wählen Sie ein System, das zu Ihren Bedürfnissen passt.
Installation und Einweisung
Nach Lieferung wird das Gerät angeschlossen, ein Funktionstest durchgeführt und eine kurze Einweisung gegeben.
Regelmäßige Nutzung und Tests
Tragen Sie den Sender täglich und testen Sie monatlich den Alarm, um im Notfall sicher reagieren zu können.
IMPORA Hausnotruf: Ihre Unterstützung bei Pflegegrad 1
Wer ist IMPORA Hausnotruf?
IMPORA Hausnotruf bietet Plug-and-Play-Hausnotrufsysteme mit integrierter SIM-Karte, kostenfreier Beratung und schneller Einsatzbereitschaft.
Speziell für Pflegegrad 1 geeignet
- Beratung zur Kostenübernahme im Einzelfall.
- Nutzung des Entlastungsbetrags zur Finanzierung möglich.
- Flexible Tarife ohne lange Vertragsbindung.
Über den IMPORA Hausnotruf Konfigurator können Senioren und Angehörige das passende System individuell zusammenstellen und Zusatzfunktionen wie Sturzerkennung direkt buchen.
Fazit
Ein Hausnotruf kann auch bei Pflegegrad 1 eine sinnvolle Ergänzung sein, um die Sicherheit und Selbstständigkeit zu Hause zu stärken. Mit Nutzung des Entlastungsbetrags, flexiblen Tarifen und professioneller Unterstützung durch Anbieter wie IMPORA Hausnotruf wird der Hausnotruf auch bei geringem Unterstützungsbedarf zur wichtigen Hilfe im Alltag, die Angehörige entlastet und Senioren mehr Sicherheit gibt.
FAQ: Hausnotruf bei Pflegegrad 1
Kann ich als Pflegegrad-1-Empfänger einen Hausnotruf beantragen?
Ja, die Kostenübernahme muss individuell geprüft werden.
Welche Möglichkeiten habe ich, wenn die Pflegekasse nicht zahlt?
Nutzung des Entlastungsbetrags oder Selbstzahlerlösungen.
Brauche ich WLAN für den Hausnotruf?
Nein, moderne Systeme nutzen Mobilfunk oder Festnetz.
Kann der Hausnotruf auch unterwegs genutzt werden?
Ja, über mobile Notrufsysteme mit GPS.
Was passiert bei einem Fehlalarm?
Die Leitstelle klärt die Situation, ohne dass Kosten entstehen.
Können Angehörige informiert werden?
Ja, im Notfall werden Angehörige oder Nachbarn benachrichtigt.
Wie schnell ist der Hausnotruf einsatzbereit?
In der Regel innerhalb weniger Tage nach Bestellung.
Ist der Vertrag monatlich kündbar?
Ja, Anbieter wie IMPORA Hausnotruf bieten flexible Verträge.
Ist ein Hausnotruf auch bei Pflegegrad 1 sinnvoll?
Ja, besonders für alleinlebende Senioren oder bei gesundheitlichen Risiken.

