Bei einem Hausnotruf wird immer zuerst die Notrufzentrale benachrichtigt. Dort prüfen geschulte Mitarbeitende die Situation und informieren je nach Bedarf Angehörige, einen Pflegedienst oder den Rettungsdienst.
Wichtige Erkenntnisse
- Bei einem Hausnotruf wird immer zuerst die Notrufzentrale informiert.
- Die Notrufzentrale entscheidet situationsabhängig, wer anschließend benachrichtigt wird.
- Je nach Einstellung können Angehörige, Nachbarn, Pflegedienste oder der Rettungsdienst eingebunden werden.
Inhaltsverzeichnis
Wie funktioniert ein Hausnotruf-Alarm?
Ein Hausnotruf-Alarm wird ausgelöst, sobald der Notrufknopf gedrückt wird – zum Beispiel am Notfallarmband, an der Basisstation oder mobil über das NotrufMobil. Das System stellt dann automatisch eine Sprechverbindung zur Notrufzentrale her.
Ablauf Schritt für Schritt
- Auslösung des Notrufs durch Knopfdruck.
- Automatische Verbindung zur Notrufzentrale (24 Stunden / 7 Tage besetzt).
- Mitarbeitende sprechen direkt mit der betroffenen Person.
- Einschätzung der Situation anhand hinterlegter Informationen.
- Gezielte Benachrichtigung der passenden Kontaktpersonen oder Dienste.
Beim IMPORA Hausnotruf sind relevante Daten wie Kontaktpersonen, medizinische Hinweise oder Zugangsinformationen bereits hinterlegt, sodass Hilfe ohne Zeitverlust organisiert werden kann.
Wer wird zuerst benachrichtigt – und warum?
Bei einem Hausnotruf wird immer zuerst die Notrufzentrale benachrichtigt. Das ist bewusst so geregelt, um sicherzustellen, dass im Ernstfall schnell, richtig und situationsgerecht gehandelt wird.
Warum die Notrufzentrale immer zuerst informiert wird
- Sie ist rund um die Uhr besetzt (24 Stunden / 7 Tage).
- Mitarbeitende sind geschult im Umgang mit Notfällen.
- Sie können die Situation sofort einschätzen.
- Sie entscheiden, welche Hilfe wirklich nötig ist.
Ein direkter Anruf bei Angehörigen ohne vorherige Einschätzung könnte Zeit kosten oder zu Fehlentscheidungen führen. Die Notrufzentrale fungiert daher als zentrale Koordinationsstelle.
Was die Notrufzentrale konkret macht
- Sprechkontakt mit der betroffenen Person herstellen.
- Prüfen, ob ein medizinischer Notfall vorliegt.
- Hinterlegte Informationen nutzen (z. B. Vorerkrankungen, Wohnsituation).
- Gezielt die richtigen Stellen benachrichtigen.
Welche Personen oder Dienste werden im Notfall benachrichtigt?
Nachdem die Notrufzentrale den Notruf entgegengenommen und die Situation eingeschätzt hat, entscheidet sie, wer im nächsten Schritt benachrichtigt wird. Das hängt vom Notfall selbst und von den vorab festgelegten Einstellungen ab.
Mögliche benachrichtigte Personen und Stellen
- Angehörige oder Vertrauenspersonen: Zum Beispiel Kinder, Partner oder andere nahestehende Personen, die schnell helfen können.
- Nachbarn oder Schlüsselpersonen: Wenn ein Wohnungsschlüssel hinterlegt ist, können Nachbarn oft besonders schnell reagieren.
- Ambulanter Pflegedienst oder Hausarzt: Bei bekannten gesundheitlichen Einschränkungen kann gezielt der zuständige Pflegedienst informiert werden.
- Rettungsdienst (112): Bei medizinischen Notfällen, Stürzen oder wenn die Person nicht ansprechbar ist, wird sofort der Rettungsdienst alarmiert.
Die Notrufzentrale folgt keinem starren Ablauf, sondern reagiert flexibel. Ziel ist immer, die schnellste und sinnvollste Hilfe zu organisieren – ohne unnötige Verzögerungen.
Entscheidung immer situationsabhängig
Die Notrufzentrale folgt keinem starren Ablauf, sondern reagiert flexibel. Ziel ist immer, die schnellste und sinnvollste Hilfe zu organisieren – ohne unnötige Verzögerungen.
Wann wird der Rettungsdienst eingeschaltet?
Der Rettungsdienst (112) wird bei einem Hausnotruf nicht automatisch, sondern gezielt und situationsabhängig eingeschaltet. Die Entscheidung trifft immer die Notrufzentrale, nachdem sie die Lage geprüft hat.
Typische Situationen, in denen der Rettungsdienst alarmiert wird
- Die betroffene Person ist nicht ansprechbar.
- Es liegt ein Sturz mit Verletzungsverdacht vor.
- Akute medizinische Symptome treten auf (z. B. starke Schmerzen, Atemnot).
- Die Situation kann nicht sicher telefonisch geklärt werden.
- Es ist keine andere schnelle Hilfe verfügbar.
Durch die Einschätzung der Notrufzentrale wird verhindert, dass unnötige Rettungseinsätze erfolgen, Angehörige überfordert werden oder wertvolle Zeit verloren geht. Stattdessen wird genau die Hilfe organisiert, die in diesem Moment notwendig ist.
Warum diese Entscheidung zentral getroffen wird
Nicht jeder ausgelöste Notruf ist automatisch ein medizinischer Notfall. Durch die Einschätzung der Notrufzentrale wird verhindert, dass:
- unnötige Rettungseinsätze erfolgen
- Angehörige überfordert werden
- wertvolle Zeit verloren geht
Stattdessen wird genau die Hilfe organisiert, die in diesem Moment notwendig ist.
Kann man festlegen, wer benachrichtigt wird?
Ja. Bei einem modernen Hausnotrufsystem kann vorab genau festgelegt werden, wer im Notfall benachrichtigt wird und in welcher Reihenfolge. Diese Einstellungen werden bei der Einrichtung gemeinsam abgestimmt und können später jederzeit angepasst werden.
Welche Einstellungen möglich sind
- Reihenfolge der Benachrichtigung (z. B. Notrufzentrale → Angehörige → Pflegedienst)
- Hinterlegung mehrerer Kontaktpersonen
- Festlegung, wann Angehörige informiert werden sollen
- Zusätzliche Hinweise, z. B.:
- Schlüssel hinterlegt bei Nachbarn
- Haustiere in der Wohnung
- gesundheitliche Besonderheiten
Vorteile der individuellen Konfiguration
- Hilfe kommt schneller und gezielter
- Angehörige werden nur dann informiert, wenn es sinnvoll ist
- Weniger Fehlalarme und Missverständnisse
- Mehr Sicherheit für alle Beteiligten
IMPORA Hausnotruf – strukturierte Benachrichtigung & maximale Sicherheit
Beim IMPORA Hausnotruf ist klar geregelt, wer wann benachrichtigt wird. Jeder Notruf folgt einem festen, bewährten Ablauf, der gleichzeitig individuell anpassbar ist. So wird sichergestellt, dass im Ernstfall keine Zeit verloren geht und immer die richtige Hilfe kommt.
So läuft die Benachrichtigung bei IMPORA ab
- Notrufauslösung über Notfallarmband, Basisstation oder NotrufMobil
- Direkte Verbindung zur 24/7-Notrufzentrale
- Einschätzung der Situation durch geschulte Mitarbeitende
- Gezielte Benachrichtigung:
- Angehörige
- Nachbarn / Schlüsselpersonen
- Pflegedienst
- Rettungsdienst (112), wenn nötig
Sicherheit zuhause & unterwegs
- Zuhause: Notfallarmband + Basisstation
- Unterwegs: IMPORA NotrufMobil mit direkter Notrufzentrale
- Immer mit hinterlegten Kontakten & individuellen Anweisungen
Das Ergebnis ist ein Hausnotrufsystem, das nicht automatisch eskaliert, sondern überlegt, professionell und zuverlässig reagiert.
FAQ – Häufige Fragen
Wer wird bei einem Hausnotruf zuerst benachrichtigt?
Immer zuerst die Notrufzentrale. Sie nimmt den Notruf entgegen, spricht mit der betroffenen Person und entscheidet, welche weiteren Stellen informiert werden müssen.
Werden Angehörige automatisch benachrichtigt?
Angehörige werden nach Wunsch und Konfiguration benachrichtigt. Die Notrufzentrale informiert sie nur, wenn es sinnvoll oder ausdrücklich gewünscht ist.
Ruft der Hausnotruf immer den Rettungsdienst?
Nein. Der Rettungsdienst wird nur bei medizinischen Notfällen oder Gefahrensituationen alarmiert, nicht bei jedem Notruf.
Kann ich festlegen, wer informiert wird?
Ja. Beim IMPORA Hausnotruf können Kontaktpersonen, Reihenfolge und Hinweise individuell festgelegt und jederzeit angepasst werden.
Was passiert bei einem Fehlalarm?
Bei einem Fehlalarm klärt die Notrufzentrale die Situation. Wenn keine Hilfe benötigt wird, entstehen keine Nachteile für den Nutzer.
Funktioniert die Benachrichtigung auch unterwegs?
Ja. Mit dem IMPORA NotrufMobil erfolgt die Benachrichtigung genauso zuverlässig wie zuhause – inklusive Notrufzentrale und hinterlegter Kontakte.
Weitere Ratgeber entdecken mit IMPORA Hausnotruf
Wer sich weiter über Hausnotrufsysteme, Kostenübernahme durch die Pflegekasse und sinnvolle Sicherheitslösungen für Senioren informieren möchte, findet im IMPORA Hausnotruf Ratgeber zahlreiche weiterführende Artikel.
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