Notruf für Pflegebedürftige – Sicherheit im Alltag

von Sophie Hoffmann   | Jan. 12, 2026

Ein Notruf für Pflegebedürftige ermöglicht schnelle Hilfe bei Stürzen, gesundheitlichen Notfällen oder Hilflosigkeit im Alltag. Über ein einfaches Notrufsystem kann rund um die Uhr Hilfe alarmiert werden – zuhause oder per Notruf mobil auch unterwegs – und sorgt für mehr Sicherheit, Selbstständigkeit und Entlastung für Angehörige.

Wichtige Erkenntnisse

  • Ein Notruf erhöht die Sicherheit für pflegebedürftige Menschen deutlich.
  • Hilfe kann jederzeit per Knopfdruck oder automatisch ausgelöst werden.
  • Besonders sinnvoll bei Sturzrisiko oder Alleinleben.
  • Pflegekassen übernehmen häufig die Kosten ab Pflegegrad 1.
  • Stationäre und mobile Lösungen sind möglich.

Warum Pflegebedürftige einen Notruf benötigen

Notruf für Pflegebedürftige bei Sturz oder gesundheitlichem Notfall

Pflegebedürftige Menschen sind im Alltag erhöhten Risiken ausgesetzt. Stürze, Kreislaufprobleme oder plötzliche gesundheitliche Verschlechterungen können jederzeit auftreten. Ohne schnelle Hilfe können solche Situationen schwerwiegende Folgen haben.

Ein Notrufsystem stellt sicher, dass im Ernstfall sofort Unterstützung angefordert werden kann – selbst dann, wenn kein Telefon erreichbar ist. Das gibt Pflegebedürftigen mehr Sicherheit und ermöglicht es ihnen, länger selbstständig in den eigenen vier Wänden zu leben. Gleichzeitig werden Angehörige entlastet, da sie wissen, dass im Notfall Hilfe organisiert wird.

Welche Notrufsysteme für Pflegebedürftige geeignet sind

Geeignete Notrufsysteme für Pflegebedürftige im Überblick

Nicht jedes Notrufsystem passt zu jeder pflegebedürftigen Person. Entscheidend sind Mobilität, Pflegegrad, Gesundheitszustand und das persönliche Sicherheitsbedürfnis.

Für den Einsatz zuhause eignet sich ein Hausnotruf mit Basisstation, der über einen Notfallknopf ausgelöst wird. Dieser verbindet die betroffene Person direkt mit der Notrufzentrale. Ergänzend können Zusatz-Sprechstellen in weiteren Räumen installiert werden, um die Erreichbarkeit zu verbessern.

Pflegebedürftige mit erhöhtem Sturzrisiko profitieren besonders von Notrufsystemen mit automatischer Sturzerkennung, die auch dann Alarm auslösen, wenn kein Knopf gedrückt werden kann. Für aktive Pflegebedürftige, die regelmäßig unterwegs sind, bietet ein mobiles Notrufsystem Sicherheit auch außerhalb der Wohnung.

Kosten & Pflegekassen-Zuschuss für den Notruf bei Pflegebedürftigkeit

Ein Notruf für Pflegebedürftige kann in vielen Fällen durch die Pflegekasse finanziell unterstützt werden. Der Hausnotruf gilt als anerkanntes Hilfsmittel, wenn ein Pflegegrad vorliegt und im Notfall keine andere Hilfe schnell erreichbar ist.

Bei IMPORA Hausnotruf betragen die Kosten für die Basisstation inklusive SIM-Karte 30,35 € pro Monat. Ab Pflegegrad 1 wird dieser Betrag häufig vollständig von der Pflegekasse übernommen, sodass für Pflegebedürftige keine monatliche Zuzahlung anfällt.

Zusätzliche Leistungen können individuell ergänzt werden:

  • Notfallarmband: 0 € monatlich
  • Notfall-Halskette mit Sturzerkennung: 9,90 € monatlich
  • Zusatz-Sprechstelle (Standfuß oder Ziehkordel): 9,90 € monatlich je Stück
  • NotrufMobil (für unterwegs): 29,90 € monatlich zzgl. einmaliger Einrichtungskosten von 49 €

Damit lässt sich das Notrufsystem genau an den Bedarf der pflegebedürftigen Person anpassen.

IMPORA Hausnotruf – passende Lösungen für Pflegebedürftige

IMPORA Hausnotruf bietet speziell auf die Bedürfnisse pflegebedürftiger Menschen abgestimmte Notruflösungen. Alle Systeme sind einfach zu bedienen, zuverlässig und darauf ausgelegt, im Ernstfall schnell Hilfe zu organisieren.

Die Basisstation mit integrierter SIM-Karte bildet das Herzstück des Systems und ermöglicht eine direkte Sprachverbindung zur Notrufzentrale. Sie funktioniert unabhängig von einem vorhandenen Telefon- oder Internetanschluss und eignet sich ideal für den Einsatz in der eigenen Wohnung.

Je nach Bedarf kann das System erweitert werden – etwa durch ein Notfallarmband, eine Notfall-Halskette mit automatischer Sturzerkennung oder Zusatz-Sprechstellen für weitere Räume. Für Pflegebedürftige, die auch unterwegs abgesichert sein möchten, steht mit dem NotrufMobil eine mobile Lösung zur Verfügung.

Für wen eignet sich ein Notruf besonders?

Ein Notruf für Pflegebedürftige ist besonders sinnvoll, wenn im Alltag ein erhöhtes Risiko besteht oder schnelle Hilfe jederzeit verfügbar sein muss.

Ein Notrufsystem eignet sich besonders für:

  • Pflegebedürftige Menschen mit anerkanntem Pflegegrad.
  • Personen, die allein leben oder längere Zeit unbeaufsichtigt sind.
  • Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
  • Personen mit erhöhtem Sturzrisiko.
  • Pflegebedürftige mit chronischen Erkrankungen.
  • Angehörige, die Sicherheit aus der Ferne wünschen.

Ein Notruf ermöglicht Pflegebedürftigen mehr Selbstständigkeit im Alltag und gibt Angehörigen die Gewissheit, dass im Notfall sofort Hilfe organisiert wird.

Wie finde ich den richtigen Notruf für Pflegebedürftige?

Die Wahl des passenden Notrufsystems hängt von mehreren Faktoren ab. Entscheidend ist nicht nur der Pflegegrad, sondern auch der Alltag der pflegebedürftigen Person.

Wichtige Auswahlkriterien sind:

  • Wird der Notruf nur zuhause oder auch unterwegs benötigt?
  • Besteht ein erhöhtes Sturzrisiko?
  • Lebt die pflegebedürftige Person allein?
  • Sind zusätzliche Sprechstellen in der Wohnung sinnvoll?
  • Soll die Pflegekasse die Kosten übernehmen?

Ein individuell konfigurierbares System wie der IMPORA Hausnotruf stellt sicher, dass genau die Funktionen genutzt werden, die wirklich benötigt werden – ohne unnötige Komplexität.

Häufige Fragen zum Notruf für Pflegebedürftige

Wer hat Anspruch auf einen Notruf für Pflegebedürftige?

Pflegebedürftige mit einem anerkannten Pflegegrad haben Anspruch auf einen Hausnotruf, wenn sie im Notfall nicht selbstständig Hilfe organisieren können. Besonders relevant ist dies für alleinlebende Personen oder Menschen mit erhöhtem Sturzrisiko.

Übernimmt die Pflegekasse die Kosten für den Notruf?

Ja, die Pflegekasse übernimmt häufig die monatlichen Kosten für die Basisstation. Bei IMPORA Hausnotruf beträgt diese 30,35 € pro Monat und ist ab Pflegegrad 1 in vielen Fällen vollständig abgedeckt.

Welche Notrufgeräte sind für Pflegebedürftige geeignet?

Geeignet sind unter anderem:

1. Hausnotruf mit Basisstation
2. Notfallarmband
3. Notfall-Halskette mit Sturzerkennung
4. Mobile Notrufgeräte für unterwegs

Die Auswahl richtet sich nach Mobilität und individuellem Sicherheitsbedarf.

Was passiert, wenn der Notruf ausgelöst wird?

Nach Auslösung wird sofort eine Verbindung zur Notrufzentrale hergestellt. Die Mitarbeitenden klären die Situation und informieren – je nach Bedarf – Angehörige, Pflegedienste oder den Rettungsdienst.

Ist ein Notrufsystem kompliziert zu bedienen?

Nein. Notrufsysteme für Pflegebedürftige sind bewusst einfach gestaltet. Ein Knopfdruck oder eine automatische Sturzerkennung genügt, um Hilfe zu rufen – auch in Stresssituationen.

Fazit: Mehr Sicherheit für Pflegebedürftige im Alltag

Ein Notruf für Pflegebedürftige ist eine zentrale Sicherheitslösung, um im Ernstfall schnell Hilfe zu erhalten. Er schützt bei Stürzen, gesundheitlichen Notfällen oder Hilflosigkeit und ermöglicht ein selbstständigeres Leben in den eigenen vier Wänden.

Dank der Unterstützung durch die Pflegekasse ist ein Hausnotruf für viele Pflegebedürftige bereits ab Pflegegrad 1 nutzbar. Mit den individuell anpassbaren Lösungen von IMPORA Hausnotruf lassen sich Sicherheit, Komfort und persönliche Bedürfnisse optimal miteinander verbinden.

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