Ja, die Pflegekasse übernimmt den Hausnotruf in vielen Fällen. Voraussetzung ist ein anerkannter Pflegegrad und die Notwendigkeit, im Notfall schnell Hilfe rufen zu können. In der Regel werden die monatlichen Grundkosten für die Basisstation übernommen.
Wichtige Erkenntnisse
- Die Pflegekasse übernimmt den Hausnotruf in vielen Fällen
- Voraussetzung ist ein anerkannter Pflegegrad
- In der Regel werden die monatlichen Grundkosten übernommen
- Zusatzleistungen müssen meist selbst gezahlt werden
- Ein rechtzeitiger Antrag erhöht die Chancen auf Kostenübernahme
Inhaltsverzeichnis
Übernimmt die Pflegekasse den Hausnotruf grundsätzlich?
Grundsätzlich ja: Die Pflegekasse kann die Kosten für einen Hausnotruf übernehmen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Der Hausnotruf gilt als anerkanntes Hilfsmittel zur Sicherstellung der häuslichen Pflege und wird eingesetzt, um im Notfall schnell Hilfe zu ermöglichen.
Die Pflegekasse übernimmt dabei jedoch nicht automatisch alle Kosten. In der Regel wird die Grundversorgung finanziert – also das Basissystem, das eine direkte Verbindung zur Notrufzentrale ermöglicht. Voraussetzung ist immer ein genehmigter Pflegegrad und die Einschätzung, dass im Notfall keine andere Hilfe sofort verfügbar ist.
Wichtig ist: Die Kostenübernahme erfolgt nicht automatisch, sondern muss aktiv bei der Pflegekasse beantragt und genehmigt werden.
Ab welchem Pflegegrad zahlt die Pflegekasse den Hausnotruf?
Die Pflegekasse übernimmt die Kosten für einen Hausnotruf in vielen Fällen bereits ab Pflegegrad 1. Entscheidend ist nicht nur der Pflegegrad selbst, sondern auch die individuelle Lebenssituation der pflegebedürftigen Person.
Kostenübernahme ist besonders wahrscheinlich, wenn:
- ein anerkannter Pflegegrad (1–5) vorliegt.
- die pflegebedürftige Person allein lebt.
- im Notfall keine andere Person schnell erreichbar ist.
- ein erhöhtes Risiko für Stürze oder gesundheitliche Notfälle besteht.
Bei Pflegegrad 1 wird die Kostenübernahme häufig bewilligt, wenn der Hausnotruf notwendig ist, um die häusliche Selbstständigkeit zu sichern. Ab Pflegegrad 2 und höher steigen die Chancen auf eine Genehmigung in der Praxis deutlich.
Wichtig: Auch bei gleichem Pflegegrad entscheidet die Pflegekasse immer im Einzelfall.
Welche Kosten übernimmt die Pflegekasse – und welche nicht?

Die Pflegekasse übernimmt beim Hausnotruf in der Regel nur die Grundversorgung. Ziel ist es, sicherzustellen, dass Pflegebedürftige im Notfall schnell Hilfe rufen können. Zusätzliche Komfort- oder Mobilitätsfunktionen zählen meist nicht zur Standardleistung.
Kosten, die die Pflegekasse häufig übernimmt:
- Basisstation inkl. SIM-Karte
→ 30,35 € pro Monat
→ Ab Pflegegrad 1 in vielen Fällen vollständig übernommen
Diese Grundversorgung umfasst die Verbindung zur Notrufzentrale und die ständige Erreichbarkeit im Notfall.
Kosten, die in der Regel nicht übernommen werden:
- Notfall-Halskette mit Sturzerkennung: 9,90 € / Monat
- Zusatz-Sprechstelle (Standfuß oder Ziehkordel): 9,90 € / Monat je Stück
- NotrufMobil (für unterwegs): 29,90 € / Monat
zzgl. 49 € einmalige Einrichtungskosten
Kostenfrei nutzbar bei IMPORA:
- Notfallarmband: 0 € / Monat
Voraussetzungen für die Kostenübernahme durch die Pflegekasse

Damit die Pflegekasse die Kosten für einen Hausnotruf übernimmt, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Diese stellen sicher, dass der Hausnotruf im Pflegealltag tatsächlich notwendig ist und im Notfall einen echten Mehrwert bietet.
Die wichtigsten Voraussetzungen im Überblick:
- Es liegt ein anerkannter Pflegegrad (1–5) vor.
- Die pflegebedürftige Person lebt überwiegend allein oder ist häufig ohne direkte Betreuung.
- Im Notfall ist keine andere Person schnell erreichbar (z. B. Angehörige oder Nachbarn).
- Es besteht ein erhöhtes Risiko für Stürze oder gesundheitliche Notfälle.
- Der Hausnotruf wird als Hilfsmittel bei der Pflegekasse beantragt.
Sind diese Bedingungen erfüllt, stehen die Chancen auf eine Kostenübernahme sehr gut.
Wichtig: Die Pflegekasse entscheidet immer im Einzelfall. Eine klare und nachvollziehbare Beschreibung der Lebenssituation erhöht die Erfolgsaussichten deutlich.
IMPORA Hausnotruf – Pflegekassenkonforme Lösung im Überblick
IMPORA Hausnotruf bietet eine pflegekassenkonforme Lösung, die speziell auf die Anforderungen von Pflegebedürftigen und die Vorgaben der Pflegekassen abgestimmt ist. Ziel ist eine zuverlässige Grundversorgung, die im Notfall schnelle Hilfe ermöglicht und gleichzeitig flexibel erweiterbar ist.
Warum IMPORA Hausnotruf pflegekassenkonform ist:
- Anerkanntes Hausnotrufsystem zur Sicherstellung der häuslichen Pflege
- Basisstation inkl. SIM-Karte als förderfähige Grundversorgung
- Einfache Bedienung – auch in Stresssituationen
- Keine Abhängigkeit von Telefon- oder Internetanschluss
- Individuell erweiterbar je nach Sicherheitsbedarf
Kostenübernahme durch die Pflegekasse:
- Basisstation inkl. SIM: 30,35 € / Monat
→ Ab Pflegegrad 1 häufig vollständig übernommen
Zusatzfunktionen wie Sturzerkennung, mobile Notruflösungen oder zusätzliche Sprechstellen können bei Bedarf ergänzt werden, auch wenn sie nicht automatisch von der Pflegekasse übernommen werden.
Was tun, wenn die Pflegekasse den Hausnotruf nicht übernimmt?
Wird der Hausnotruf von der Pflegekasse zunächst nicht übernommen, ist das kein endgültiges Nein. In vielen Fällen lässt sich die Entscheidung durch gezielte Schritte noch positiv beeinflussen.
Diese Möglichkeiten haben Sie:
- Widerspruch einlegen: Gegen eine Ablehnung kann innerhalb der Frist schriftlich Widerspruch eingelegt werden. Häufig reicht es aus, die persönliche Lebenssituation genauer zu schildern.
- Begründung nachreichen: Zusätzliche Informationen wie Alleinleben, Sturzgefahr oder eingeschränkte Mobilität erhöhen die Erfolgsaussichten deutlich.
- Beratung einholen: Anbieter wie IMPORA Hausnotruf unterstützen bei der richtigen Argumentation gegenüber der Pflegekasse.
- Hausnotruf zunächst selbst nutzen: Auch ohne Kostenübernahme kann ein Hausnotruf privat genutzt werden, um die Sicherheit sofort zu gewährleisten.
- Pflegegrad prüfen lassen: Falls kein oder nur ein niedriger Pflegegrad vorliegt, kann ein Antrag auf Höherstufung sinnvoll sein.
Wichtig: Ablehnungen beruhen häufig auf fehlenden Informationen – nicht auf grundsätzlicher Ungeeignetheit des Hausnotrufs.
Häufige Fragen zur Kostenübernahme des Hausnotrufs durch die Pflegekasse
Übernimmt die Pflegekasse den Hausnotruf vollständig?
In vielen Fällen ja – jedoch nur die Grundversorgung. Die Pflegekasse übernimmt meist die monatlichen Kosten für die Basisstation. Zusatzleistungen wie Sturzerkennung oder mobile Geräte müssen in der Regel selbst bezahlt werden.
Welche Kosten übernimmt die Pflegekasse konkret beim Hausnotruf?
Die Pflegekasse übernimmt häufig die Kosten für die Basisstation inklusive SIM-Karte. Bei IMPORA Hausnotruf beträgt dieser Betrag 30,35 € pro Monat und wird ab Pflegegrad 1 oft vollständig übernommen.
Ab welchem Pflegegrad zahlt die Pflegekasse den Hausnotruf?
Die Kostenübernahme ist häufig ab Pflegegrad 1 möglich. Entscheidend ist zusätzlich, dass im Notfall keine andere Person schnell Hilfe leisten kann, zum Beispiel bei Alleinleben oder eingeschränkter Mobilität.
Muss ich den Hausnotruf bei der Pflegekasse beantragen?
Ja. Die Kostenübernahme erfolgt nicht automatisch. Der Hausnotruf muss aktiv als Hilfsmittel bei der Pflegekasse beantragt und genehmigt werden.
Zahlt die Pflegekasse auch Sturzerkennung oder mobile Notrufgeräte?
In der Regel nein. Funktionen wie automatische Sturzerkennung, Zusatz-Sprechstellen oder mobile Notrufsysteme gelten als Zusatzleistungen und müssen meist privat finanziert werden.
Kann die Pflegekasse die Kosten rückwirkend übernehmen?
Ja, häufig übernimmt die Pflegekasse die Kosten rückwirkend ab dem Antragsdatum. Deshalb ist es wichtig, den Antrag möglichst früh zu stellen.
Was passiert, wenn die Pflegekasse den Hausnotruf ablehnt?
Bei einer Ablehnung kann ein Widerspruch eingelegt werden. Oft hilft es, die persönliche Lebenssituation genauer zu schildern oder zusätzliche Gründe wie Sturzgefahr zu nennen.
Kann ich einen Hausnotruf auch ohne Pflegegrad nutzen?
Ja, ein Hausnotruf kann auch ohne Pflegegrad genutzt werden. In diesem Fall erfolgt jedoch keine Kostenübernahme, und die monatlichen Kosten müssen selbst getragen werden.
Warum ist IMPORA Hausnotruf für die Pflegekasse geeignet?
IMPORA Hausnotruf bietet eine pflegekassenkonforme Basisversorgung, transparente Kosten und einfache Antragstellung. Die Systeme sind flexibel erweiterbar und erfüllen die Voraussetzungen für eine Kostenübernahme.
Fazit: Übernimmt die Pflegekasse den Hausnotruf?
Ja, die Pflegekasse übernimmt den Hausnotruf in vielen Fällen – allerdings nicht automatisch und in der Regel nur für die Grundversorgung. Voraussetzung sind ein anerkannter Pflegegrad und die Notwendigkeit, im Notfall schnell Hilfe rufen zu können. Häufig werden die monatlichen Kosten für die Basisstation vollständig übernommen.
Wichtig ist, den Hausnotruf rechtzeitig als Hilfsmittel bei der Pflegekasse zu beantragen und die persönliche Lebenssituation klar darzustellen. Mit einer pflegekassenkonformen Lösung wie IMPORA Hausnotruf lassen sich Sicherheit, Transparenz und flexible Erweiterungsmöglichkeiten sinnvoll kombinieren.
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