Welche Arten von Hausnotrufen gibt es?

März 3, 2026

Es gibt drei Hauptarten von Hausnotrufen: den stationären Hausnotruf für zuhause, den mobilen Hausnotruf für unterwegs und Systeme mit automatischer Sturzerkennung. Zusätzlich sind kombinierte Lösungen möglich. Welche Art geeignet ist, hängt von Mobilität, Wohnsituation und individuellem Sicherheitsbedarf ab.

Wichtige Erkenntnisse

  • Es gibt stationäre, mobile und kombinierte Hausnotrufsysteme.
  • Stationäre Systeme sind für den Einsatz zuhause gedacht.
  • Mobile Hausnotrufe funktionieren auch unterwegs mit GPS.
  • Systeme mit Sturzerkennung erhöhen die Sicherheit zusätzlich.
  • Die Pflegekasse übernimmt meist nur das stationäre Basissystem.

Stationärer Hausnotruf für zuhause

Der stationäre Hausnotruf ist die klassische und am häufigsten genutzte Form des Notrufsystems. Er ist speziell für den Einsatz in der eigenen Wohnung oder im Haus konzipiert und bietet schnelle Hilfe im Notfall – rund um die Uhr.

Wie funktioniert ein stationärer Hausnotruf?

Ein stationäres System besteht in der Regel aus:

  • einer Basisstation mit integrierter SIM-Karte
  • einem tragbaren Notrufknopf (z. B. Armband oder Halskette)
  • einer 24/7 besetzten Notrufzentrale

Wird der Notrufknopf gedrückt, stellt die Basisstation automatisch eine Sprachverbindung zur Notrufzentrale her. Dort wird die Situation eingeschätzt und Hilfe organisiert.

Bei IMPORA Hausnotruf umfasst das Basissystem:

  • Basisstation inkl. SIM (30,35 €)
  • Notfallarmband (0 €)
  • Direkte Weiterleitung an eine Notrufzentrale

Für wen ist diese Art besonders geeignet?

Ein stationärer Hausnotruf eignet sich besonders für:

  • Senioren, die überwiegend zuhause leben
  • Personen mit eingeschränkter Mobilität
  • Menschen mit erhöhtem Sturzrisiko
  • Alleinlebende mit zeitweisen unbeaufsichtigten Phasen

Er bietet eine zuverlässige Sicherheitslösung im häuslichen Umfeld, ersetzt jedoch keine Begleitung außerhalb der Wohnung.

Kosten & Pflegekassen-Übernahme

Der stationäre Hausnotruf gilt als pflegeunterstützende Maßnahme. Ab Pflegegrad 1 kann die Pflegekasse die monatlichen Kosten für das Basissystem übernehmen, wenn:

  • eine anerkannte Pflegebedürftigkeit vorliegt
  • die Person überwiegend allein lebt oder unbeaufsichtigt ist
  • ein zugelassener Anbieter gewählt wird

Bei IMPORA Hausnotruf kann das Basissystem in vielen Fällen zuzahlungsfrei sein.

Mobiler Hausnotruf für unterwegs

Ein mobiler Hausnotruf bietet Schutz außerhalb der eigenen Wohnung und ist ideal für Menschen, die weiterhin aktiv bleiben möchten. Im Gegensatz zum stationären Hausnotruf funktioniert dieses System auch unterwegs – z. B. beim Spazierengehen, Einkaufen oder auf Reisen.

Was ist ein mobiler Hausnotruf?

Ein mobiler Hausnotruf ist ein tragbares Notrufsystem mit Mobilfunk- und GPS-Technologie. Es besteht meist aus:

  • einem mobilen Endgerät mit integrierter SIM-Karte
  • GPS-Ortung zur Standortbestimmung
  • Lautsprecher und Mikrofon für die Sprachverbindung

Wird der Notruf ausgelöst, kann die Notrufzentrale den Standort ermitteln und gezielt Hilfe organisieren.

Bei IMPORA Hausnotruf kommt hierfür das NotrufMobil zum Einsatz.

Typische Einsatzbereiche

Ein mobiler Hausnotruf eignet sich besonders für:

  • aktive Senioren
  • Menschen, die regelmäßig außer Haus unterwegs sind
  • Personen, die sich trotz gesundheitlicher Einschränkungen Freiheit bewahren möchten
  • Angehörige, die auch unterwegs Sicherheit wünschen

Kosten & Pflegekasse

Mobile Hausnotrufsysteme bieten einen erweiterten Funktionsumfang, gelten jedoch nicht als klassisches Basissystem. Daher:

  • werden sie von der Pflegekasse meist nicht vollständig übernommen
  • sind sie häufig Selbstzahler-Leistungen

Bei IMPORA Hausnotruf gelten für das NotrufMobil folgende Konditionen:

  • 29,90 € / Monat
  • zzgl. einmalige Einrichtungskosten von 49 €

Kombinierte Hausnotrufsysteme (Zuhause + mobil)

Kombiniertes Hausnotrufsystem mit stationärer Basis, mobilem Notruf und Sturzerkennung

Kombinierte Hausnotrufsysteme verbinden die Sicherheit eines stationären Hausnotrufs für zuhause mit der Flexibilität eines mobilen Notrufsystems für unterwegs. Sie eignen sich besonders für Menschen, die sowohl in der Wohnung als auch außerhalb zuverlässig abgesichert sein möchten.

Wann lohnt sich eine Kombination?

Eine Kombination aus stationärem und mobilem Hausnotruf ist sinnvoll, wenn:

  • die Person allein lebt, aber weiterhin aktiv ist
  • regelmäßige Wege außer Haus stattfinden (z. B. Spaziergänge, Arztbesuche)
  • Angehörige durchgehende Sicherheit wünschen
  • sich das Sicherheitsbedürfnis je nach Situation unterscheidet

Das System passt sich so flexibel an den Alltag an.

Vorteile kombinierter Hausnotrufsysteme

Kombinierte Lösungen bieten mehrere Vorteile:

  • Schutz zuhause und unterwegs
  • Nutzung eines zentralen Notrufdienstes
  • Erweiterbar um Sturzerkennung
  • Individuell anpassbar an Lebensstil und Mobilität

Bei IMPORA Hausnotruf können stationäre Basisstation, NotrufMobil und Zusatzfunktionen modular kombiniert werden.

Kosten & Abdeckung durch die Pflegekasse

Bei kombinierten Systemen gilt:

  • Die Pflegekasse übernimmt in der Regel nur das stationäre Basissystem
  • Der mobile Teil und Zusatzfunktionen gelten meist als Selbstzahler-Leistungen
  • Die monatlichen Kosten setzen sich aus den gewählten Modulen zusammen

So bleibt die Kostenstruktur transparent und planbar.

Welche Art von Hausnotruf ist die richtige für mich?

Die richtige Art von Hausnotruf hängt von Wohnsituation, Mobilität und individuellem Sicherheitsbedarf ab. Es gibt keine pauschale Lösung – entscheidend ist, welche Risiken im Alltag bestehen und wo Schutz benötigt wird.

Wenn Sie überwiegend zuhause sind

Ein stationärer Hausnotruf ist meist ausreichend, wenn:

  • Sie die meiste Zeit in der Wohnung verbringen
  • keine regelmäßigen Aktivitäten außerhalb stattfinden
  • vor allem das Sturzrisiko im häuslichen Umfeld abgesichert werden soll

Dieses Modell wird bei Pflegegrad häufig von der Pflegekasse übernommen.

Wenn Sie aktiv und mobil bleiben möchten

Ein mobiler Hausnotruf ist sinnvoll, wenn:

  • Sie regelmäßig spazieren gehen oder einkaufen
  • Arzttermine selbstständig wahrnehmen
  • auch außerhalb der Wohnung abgesichert sein möchten

Hier bietet sich z. B. das NotrufMobil von IMPORA Hausnotruf an.

Wenn ein erhöhtes Sturzrisiko besteht

Ein System mit automatischer Sturzerkennung kann sinnvoll sein, wenn:

  • Gleichgewichtsstörungen bestehen
  • bereits Stürze vorgekommen sind
  • die Sorge besteht, im Notfall nicht selbst drücken zu können

Diese Lösung ergänzt das Basissystem um zusätzliche Sicherheit.

Wenn maximale Sicherheit gewünscht ist

Eine Kombination aus stationärem und mobilem Hausnotruf bietet umfassenden Schutz – zuhause und unterwegs. Diese Variante eignet sich besonders für:

  • alleinlebende, aber aktive Senioren
  • Angehörige mit hohem Sicherheitsbedürfnis
  • Personen mit wechselndem Alltag zwischen Wohnung und Außenbereich

Fazit: Die wichtigsten Arten von Hausnotrufen im Überblick

Es gibt verschiedene Arten von Hausnotrufen, die sich je nach Lebenssituation und Sicherheitsbedarf unterscheiden. Der stationäre Hausnotruf eignet sich ideal für die Absicherung zuhause und wird bei Pflegegrad häufig von der Pflegekasse übernommen. 

Der mobile Hausnotruf bietet zusätzliche Sicherheit unterwegs, während Systeme mit Sturzerkennung das Risiko bei eingeschränkter Mobilität reduzieren.
Kombinierte Lösungen ermöglichen einen umfassenden Schutz – zuhause und außerhalb.

Wer unsicher ist, welche Variante passt, sollte das System individuell auswählen und mögliche Kostenübernahmen prüfen.

Häufige Fragen zu Arten von Hausnotrufen

Welche Hausnotrufsysteme gibt es für Senioren?

Es gibt stationäre Hausnotrufsysteme für zuhause, mobile Notrufsysteme für unterwegs sowie Systeme mit automatischer Sturzerkennung. Zusätzlich sind kombinierte Lösungen möglich, die Schutz im Haus und außerhalb bieten.

Was ist der Unterschied zwischen stationärem und mobilem Hausnotruf?

Ein stationärer Hausnotruf funktioniert nur innerhalb der Wohnung über eine Basisstation. Ein mobiler Hausnotruf nutzt Mobilfunk und GPS und bietet Schutz auch außerhalb des Hauses, zum Beispiel beim Spazierengehen oder Einkaufen.

Gibt es Hausnotrufsysteme mit Sturzerkennung?

Ja, einige Systeme verfügen über eine automatische Sturzerkennung. Diese erkennt typische Sturzbewegungen und kann selbstständig einen Notruf auslösen, wenn die betroffene Person nicht mehr reagieren kann.

Welche Hausnotruf-Art übernimmt die Pflegekasse?

In der Regel übernimmt die Pflegekasse das stationäre Basissystem für zuhause, wenn ein Pflegegrad vorliegt und die Voraussetzungen erfüllt sind. Mobile Systeme und Zusatzfunktionen sind meist nicht vollständig abgedeckt.

Kann man mehrere Hausnotrufsysteme kombinieren?

Ja, stationäre und mobile Systeme lassen sich kombinieren. So entsteht ein umfassender Schutz sowohl in der Wohnung als auch unterwegs. Die Kosten hängen von den gewählten Modulen ab.

Für wen eignet sich ein mobiler Hausnotruf besonders?

Ein mobiler Hausnotruf ist besonders geeignet für aktive Senioren, die regelmäßig außer Haus unterwegs sind und auch unterwegs eine direkte Notrufmöglichkeit wünschen.