Welche Notfalluhr bezahlt die Krankenkasse?

von Lukas Weber   | Feb. 11, 2026

In Deutschland übernimmt die gesetzliche Krankenkasse in der Regel keine klassische Notfalluhr als Standardleistung. Meist ist für ältere oder pflegebedürftige Menschen stattdessen die Pflegekasse zuständig, die unter bestimmten Voraussetzungen ein Hausnotrufsystem mit tragbarem Notrufknopf/Armband bezuschusst oder übernimmt.

Wichtige Erkenntnisse

  • Eine klassische Notfalluhr wird von der Krankenkasse in Deutschland normalerweise nicht bezahlt; vielmehr ist eine Versorgung über die Pflegekasse üblich.
  • Die Pflegekasse beteiligt sich an den Kosten für ein Hausnotrufsystem, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind – z. B. Pflegegrad, allein lebend oder Risiko für Notfälle.
  • Häufig übernimmt die Pflegekasse einen monatlichen Zuschuss (z. B. bis ca. 30,35 € pro Monat für das Basissystem).
  • Ohne Pflegegrad müssen Sie die Kosten für ein Notrufsystem in der Regel selbst tragen.
  • Der Begriff „Notfalluhr“ wird oft im Alltag genutzt, aber die tatsächliche Leistung heißt Hausnotrufsystem im Hilfsmittel-Kontext.

IMPORA Hausnotruf – Die wirkliche Lösung statt Notfalluhr

Viele Menschen suchen nach einer „Notfalluhr“, meinen aber eigentlich ein Notrufsystem für den Alltag zuhause. In Deutschland gilt ein Hausnotrufsystem als anerkanntes technisches Pflegehilfsmittel, für das die Pflegekasse unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse zahlt – z. B. ab Pflegegrad 1.

Dieses System besteht aus einer stationären Basisstation und einem tragbaren Notrufknopf (Armband oder Kette), der rund um die Uhr mit einer Notrufzentrale verbunden ist.

Warum IMPORA Hausnotruf die richtige Alternative ist

  • Förderfähig durch Pflegekasse bei Pflegegrad 1+ (Zuschuss → Hausnotrufsystem).
  • Rund-um-die-Uhr-Notfallkontakt per Knopfdruck — auch wenn kein Telefon erreichbar ist.
  • Notrufzentrale mit Hilfe-ketten-Optionen (Rettungsdienst, Angehörige etc.).
  • Sicherheit ohne Smartphone / technische Vorkenntnisse.

IMPORA Hausnotruf – Preise & Leistungen

LeistungPreis
Basisstation inkl. SIM30,35 €/Monat
Notfallarmband0 €
Notfall-Halskette mit Sturzerkennung9,90 €/Monat
Zusatz-Sprechstelle (Standfuß / Ziehkordel)9,90 €/Monat je Stück
NotrufMobil (mobil unterwegs)29,90 €/Monat
Einrichtung NotrufMobil49 € einmalig

Diese Preise gelten monatlich inkl. MwSt. und sind verbindlich, wenn Sie über IMPORA buchen.

So funktioniert die Kostenübernahme

  • Sie beantragen den Zuschuss bei Ihrer Pflegekasse (ab Pflegegrad 1).
  • Der Anbieter rechnet direkt mit der Pflegekasse ab – oft ohne Vorleistung.
  • Zusatzoptionen, wie Sturzerkennung oder mobiles Notrufgerät, können optional gewählt werden (Eigenanteil möglich).

Wichtig: In dieser Thematik zahlt in der Praxis nicht die Krankenkasse die „Notfalluhr“ – sondern die Pflegekasse die Förderung für Hausnotrufsysteme, wenn die Ansprüche erfüllt sind.

1. Hausnotrufsystem konfigurieren

Kostenlos & unverbindlich → https://impora-hausnotruf.de/hausnotrufsystem-konfigurieren/

2. Produktauswahl ansehen

Direkt zu den IMPORA Lösungen → https://impora-hausnotruf.de/produkte/

3. Beratung & Hilfe beim Antrag

Persönliche Unterstützung bei Pflegekasse & Antrag → gleichen Konfigurator nutzen.

Krankenkasse vs. Pflegekasse (wer zahlt was?)

ThemaKrankenkasse (GKV)Pflegekasse
ZuständigkeitMedizinische Versorgung (Arzt, Medikamente, Therapien)Leistungen bei Pflegebedürftigkeit (Pflegegrad)
Bezahlt eine Notfalluhr?In der Regel neinNotfalluhren/Smartwatches meist nicht direkt
Was wird stattdessen übernommen?Hausnotrufsystem (Basistarif) unter Voraussetzungen
VoraussetzungKrankheit/medizinische IndikationPflegegrad + Bedarf (z. B. allein/Notfallrisiko)
Typische geförderte LösungNotrufknopf/Armband + Basisstation + Notrufzentrale
ZielBehandlung / HeilungSicherheit & Unterstützung im Pflegealltag
WichtigKrankenkasse ≠ PflegekasseAnbieter sollte Vertragspartner sein

Was wird wirklich bezahlt – Notfalluhr, Smartwatch oder Hausnotrufsystem?

Viele Suchanfragen wie „Welche Notfalluhr bezahlt die Krankenkasse?“ entstehen, weil Begriffe im Alltag vermischt werden. In der Praxis gilt:

  • Eine Notfalluhr / Smartwatch ist meist ein privates Produkt (Selbstzahler).
  • Ein Hausnotrufsystem gilt als anerkannte Lösung im Pflegekontext und kann durch die Pflegekasse bezuschusst werden (bei Voraussetzungen).

Damit Sie sofort Klarheit haben, hier der direkte Vergleich:

Tabelle: Notfalluhr vs. Smartwatch vs. Hausnotruf (Kostenübernahme)

LösungWas ist das?Wird bezahlt?Wer zahlt?Für wen sinnvoll?
Notfalluhr (Senioren-Notrufuhr)Uhr mit SOS-Taste, teils SIM/GPSmeistens neinSelbstzahler, wenn mobil & technisch ok
Smartwatch (Apple/Android etc.)Fitness-/Lifestyle-Uhr, teils SturzerkennungneinEher fitte Senioren, Ergänzung – kein Ersatz
Hausnotrufsystem (Basistarif)Basisstation + Notrufknopf/Armband + Notrufzentralehäufig ja (bei Anspruch)PflegekasseSenioren mit Pflegegrad, Sturzrisiko, allein zuhause
Mobiles Notrufgerät (z. B. NotrufMobil)Notrufsystem für unterwegs (SIM/GPS)teilweise / meist EigenanteilPflegekasse ggf. anteilig + SelbstzahlerAktive Senioren, die auch draußen Schutz brauchen

Wichtig: Kassen fördern meist nicht „die Uhr“, sondern das Notrufsystem (Hausnotruf) mit tragbarem Notrufknopf (Armband/Halskette), weil es als zuverlässige Standardlösung im Pflegealltag gilt.

Voraussetzungen – wann übernimmt die Pflegekasse die Kosten für Hausnotruf statt Notfalluhr?

Damit die Pflegekasse ein Notrufsystem bezuschusst, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. 

Es geht dabei fast immer um ein Hausnotrufsystem (nicht um eine klassische Notfalluhr).

Typischerweise wird geprüft, ob eine Person:

  • einen Pflegegrad hat,
  • allein oder überwiegend allein ist,
  • und im Notfall nicht zuverlässig selbst Hilfe rufen kann (z. B. Sturzrisiko).

Tabelle: Checkliste – Habe ich Anspruch auf Kostenübernahme?

VoraussetzungWas bedeutet das konkret?Warum wichtig?
Pflegegrad vorhanden (meist ab 1)Pflegegrad 1–5 liegt vorOhne Pflegegrad i. d. R. keine Pflegekassen-Förderung
Allein/überwiegend alleinViele Stunden täglich ohne direkte HilfeNotrufsystem muss im Ernstfall notwendig sein
Notfallrisiko realistischz. B. Sturzrisiko, Schwindel, Herz-/KreislaufproblemeBegründet die medizinisch/pflegerische Notwendigkeit
Telefon nicht ausreichendHandy/Telefon ist nicht immer erreichbar/nutzbarHausnotruf ist schneller & zuverlässiger
Hilfe-Kette möglichAngehörige/Schlüsselperson oder NotrufzentraleDamit Hilfe wirklich organisiert werden kann
Anbieter geeignet/VertragspartnerAnbieter kann über Pflegekasse abrechnenWichtig für reibungslose Kostenübernahme

So erhöhen Sie die Genehmigungschancen beim Antrag
Formulieren Sie die Begründung einfach und konkret, z. B.:
1. „Ich bin tagsüber häufig allein und habe Angst zu stürzen.“
2. „Ich erreiche mein Telefon im Notfall nicht zuverlässig.“
3. „Ich brauche schnelle Hilfe per Knopfdruck.“

Tipp: Viele Anbieter unterstützen beim Antrag, weil sie die Anforderungen der Pflegekassen kennen.

Wie hoch ist der Zuschuss – was zahlt die Pflegekasse wirklich?

Bezahlt wird in der Praxis meist nicht die Notfalluhr, sondern der Hausnotruf (Basistarif). Je nach Pflegekasse und Vertragspartner kann ein monatlicher Zuschuss gewährt werden.

Tabelle: Kostenübernahme – was wird bezahlt, was nicht?

KostenpunktWird übernommen?Hinweis
Hausnotruf Basistarifhäufig jaBei Pflegegrad + Voraussetzungen
Geräte-Grundausstattung (Basisstation + Notrufknopf)meist enthaltenBestandteil des Basissystems
Zusatzleistungen (z. B. Sturzerkennung, mobile Geräte)teilweise / oft EigenanteilHäufig privat zuzahlen
Notfalluhr / Smartwatchin der Regel neinMeist kein Standard-Hilfsmittel
Ohne PflegegradNeini. d. R. Selbstzahler

Achtung: Viele Angebote wirken „kassenfinanziert“, enthalten aber Zusatzoptionen, die nicht automatisch übernommen werden (z. B. Sturzerkennung, mobiles Notrufgerät, Zusatz-Sprechstellen).
Darum ist es wichtig, Basistarif vs. Zusatzleistungen klar zu trennen.

Schritt-für-Schritt: So beantragen Sie die Kostenübernahme über die Pflegekasse (mit IMPORA Hausnotruf)

Kostenübernahme für Hausnotruf bei der Pflegekasse Schritt für Schritt beantragen

Wenn Sie nach der Frage „Welche Notfalluhr bezahlt die Krankenkasse?“ eigentlich eine Förderung für ein sicheres Notrufsystem wollen, dann ist der richtige Weg meist: Hausnotruf über die Pflegekasse beantragen – mit einem Anbieter, der beim Antrag unterstützt, z. B. IMPORA Hausnotruf.

Schritt-für-Schritt Anleitung

1) Pflegegrad prüfen (oder beantragen)

Ein Pflegegrad (meist ab 1) ist in der Regel erforderlich, damit die Pflegekasse die Kosten für ein Hausnotrufsystem übernimmt. Falls Sie noch keinen Pflegegrad haben, lohnt sich ein Antrag zuerst.

2) IMPORA Hausnotruf als Anbieter auswählen

Achten Sie darauf, dass der Anbieter wie IMPORA Hausnotruf:

  • Erfahrung mit Pflegekassen-Abrechnung hat,
  • Hilfestellung beim Antrag bietet,
  • und als Vertragspartner Abrechnung unterstützt.

Das ist entscheidend für eine schnelle & reibungslose Kostenübernahme.

3) Antrag bei der Pflegekasse stellen

Der Antrag kann meist formlos gestellt werden – oft unterstützt IMPORA Hausnotruf Sie direkt mit passenden Formulierungen oder Formular-Unterlagen.

4) Genehmigung abwarten

Wenn Voraussetzungen erfüllt sind (Pflegegrad, Bedarf, Risiko), wird der Zuschuss bewilligt bzw. der Basistarif übernommen.

5) Installation & Notrufkette einrichten

Nach Genehmigung bringt IMPORA Hausnotruf das System:

  • Basisstation + SIM,
  • tragbarer Notrufknopf (Armband/Kette),
  • Notrufkontakte/Notrufzentrale.

Was Sie vor dem Antrag bereithalten sollten

VorbereitungWarum wichtig?
Pflegegrad-NachweisGrundvoraussetzung für Pflegekassen-Leistung
Persönliche Begründungz. B. Sturzrisiko, allein lebend
NotfallkontakteAngehörige/Schlüsselpersonen oder Notrufzentrale
IMPORA-AnbieterauswahlUnterstützung bei Antrag & Pflegekassen-Abrechnung

Bei vielen Anbietern müssen Sie selbst wissen, wie ein Antrag funktioniert. IMPORA Hausnotruf geht einen Schritt weiter: Sie bekommen aktive Unterstützung beim Antrag, damit Sie die Leistung schnell und korrekt erhalten können.

FAQs – Welche Notfalluhr bezahlt die Krankenkasse?

Welche Notfalluhr bezahlt die Krankenkasse?

In der Regel bezahlt die gesetzliche Krankenkasse keine klassische Notfalluhr (z. B. Smartwatch oder Senioren-Notrufuhr) als Standardleistung. Häufig ist stattdessen die Pflegekasse zuständig und bezuschusst ein Hausnotrufsystem mit tragbarem Notrufknopf, wenn ein Pflegegrad vorliegt.

Bezahlt die Pflegekasse eine Notfalluhr oder nur den Hausnotruf?

Meist übernimmt die Pflegekasse nicht die Notfalluhr selbst, sondern den Hausnotruf (Basistarif). Dazu gehört typischerweise eine Basisstation und ein Notrufknopf als Armband oder Kette. Zusätze wie Sturzerkennung oder mobile Geräte können Eigenanteile verursachen.

Braucht man einen Pflegegrad, damit ein Notrufsystem bezahlt wird?

Ja, in den meisten Fällen ist ein Pflegegrad (oft ab Pflegegrad 1) die Voraussetzung, damit die Pflegekasse die Kosten für ein Hausnotrufsystem bezuschusst. Ohne Pflegegrad ist es in der Regel eine Selbstzahler-Leistung.

Wird ein Hausnotruf auch ohne Pflegegrad übernommen?

Normalerweise nicht. Ohne Pflegegrad gibt es in der Regel keine Pflegekassen-Förderung. Wer trotzdem Sicherheit möchte, kann ein Hausnotrufsystem privat mieten oder kaufen. Das ist oft sinnvoll, wenn Angehörige mehr Sicherheit wünschen.

Was ist besser: Notfalluhr oder Hausnotrufsystem?

Für viele Senioren ist ein Hausnotrufsystem besser, weil es zuverlässig, leicht bedienbar und häufig förderfähig ist. Eine Notfalluhr kann sinnvoll sein, wenn die Person viel unterwegs ist – sie ersetzt aber oft keine professionelle Notrufkette oder Notrufzentrale.

Bezahlt die AOK/TK eine Notfalluhr?

Eine Notfalluhr wird üblicherweise nicht direkt bezahlt. Häufig fördern Kassen stattdessen einen Hausnotruf über die Pflegekasse, wenn Voraussetzungen erfüllt sind. Entscheidend ist nicht die Uhr, sondern ob ein pflegebezogener Bedarf vorliegt und ein geeignetes System genutzt wird.

Welche Alternative gibt es zur Notfalluhr für Senioren?

Die beste Alternative ist meist ein Hausnotrufsystem mit Notrufknopf (Armband/Halskette). Für aktive Senioren kann zusätzlich ein mobiles System wie ein NotrufMobil sinnvoll sein, damit auch außerhalb der Wohnung ein Notruf ausgelöst werden kann.

Wie hoch ist der Eigenanteil bei einem Hausnotruf?

Das hängt vom Tarif ab. Der Basistarif kann durch die Pflegekasse bezuschusst werden, während Zusatzoptionen (z. B. Sturzerkennung, mobile Geräte, Zusatz-Sprechstellen) häufig privat zuzahlen sind. Wichtig ist die klare Trennung zwischen Basisversorgung und Extras.