Ein typischer Hausnotruf funktioniert per Knopfdruck: Über ein Notfallarmband oder eine Halskette wird eine Basisstation mit integrierter SIM-Karte aktiviert, die sofort eine 24-Stunden-Notrufzentrale verbindet. Heute üblich sind Basisstationen, Notrufarmbänder, Halsketten mit Sturzerkennung sowie mobile Hausnotrufgeräte – wie sie auch IMPORA Hausnotruf anbietet.
Wichtige Erkenntnisse
- Ein Hausnotruf wird per Knopfdruck ausgelöst und verbindet sofort mit einer 24/7-Notrufzentrale.
- Über die Basisstation wird eine direkte Sprechverbindung hergestellt – ganz ohne Telefonwahl.
- Heute üblich sind Basisstationen mit SIM-Karte, Notfallarmbänder, Halsketten mit Sturzerkennung und mobile Hausnotrufgeräte.
- Moderne Systeme funktionieren auch ohne WLAN oder Festnetzanschluss.
- Bei vorhandenem Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse in vielen Fällen die monatlichen Grundkosten.
- Systeme wie bei IMPORA Hausnotruf kombinieren einfache Bedienung mit moderner Technik für maximale Sicherheit zu Hause und unterwegs.
Inhaltsverzeichnis
Wie funktioniert ein Hausnotruf Schritt für Schritt?
Ein moderner Hausnotruf ist bewusst einfach aufgebaut. Ziel ist es, im Notfall innerhalb weniger Sekunden eine direkte Verbindung zu einer professionellen Notrufzentrale herzustellen.
1. Der Notfall – Ein Knopfdruck genügt
Im Ernstfall drückt die betroffene Person den Notrufknopf am Notfallarmband oder an der Halskette. Das Signal wird sofort per Funk an die Basisstation in der Wohnung übertragen.
Bei modernen Systemen – wie sie IMPORA Hausnotruf verwendet – erfolgt diese Übertragung stabil und ohne komplizierte Technik für den Nutzer.
2. Automatische Verbindung zur 24-Stunden-Notrufzentrale
Sobald das Signal eingeht, wählt die Basisstation automatisch die hinterlegte Notrufzentrale an. Dank integrierter SIM-Karte funktioniert dies unabhängig von WLAN oder Festnetz.
Die Verbindung wird innerhalb weniger Sekunden aufgebaut.
3. Direkte Sprechverbindung über die Basisstation
Über Lautsprecher und Mikrofon der Basisstation entsteht sofort eine Freisprechverbindung. Die geschulte Notrufzentrale spricht direkt mit der betroffenen Person und klärt die Situation.
Selbst wenn kein Telefon erreichbar ist, bleibt die Kommunikation gesichert.
4. Organisation der passenden Hilfe
Je nach Situation werden:
- Angehörige oder hinterlegte Kontaktpersonen informiert
- Ein Pflegedienst benachrichtigt
- Oder direkt der Rettungsdienst alarmiert
Die Entscheidung erfolgt individuell und situationsabhängig.
Welche Geräte oder Knöpfe sind heute üblich?
Moderne Hausnotrufsysteme bestehen nicht mehr nur aus einem einzelnen Notrufknopf. Heute gibt es verschiedene Gerätearten, die je nach Wohnsituation, Mobilität und Sicherheitsbedarf kombiniert werden können.
Basisstation mit integrierter SIM-Karte

Die Basisstation ist das zentrale Element des Hausnotrufs. Sie wird in der Wohnung aufgestellt und stellt im Notfall die Verbindung zur Notrufzentrale her.
Moderne Systeme – wie bei IMPORA Hausnotruf – verfügen über:
- Integrierte SIM-Karte
- Unabhängigkeit von WLAN oder Festnetz
- Freisprechfunktion mit Lautsprecher und Mikrofon
Die Basisstation sorgt für eine stabile 24/7-Erreichbarkeit und bildet das Herzstück des Systems.
Notfallarmband (klassischer Notrufknopf)

Das Notfallarmband wird am Handgelenk getragen und ermöglicht eine schnelle Alarmierung per Knopfdruck.
Vorteile:
- Einfache Bedienung
- Immer direkt am Körper getragen
- Ideal für den Alltag in der Wohnung
Bei IMPORA ist das Notfallarmband ohne zusätzliche Monatskosten erhältlich.
Notfall-Halskette mit Sturzerkennung

Für Personen mit erhöhtem Sturzrisiko gibt es moderne Halsketten mit automatischer Sturzerkennung.
Besonderheiten:
- Alarm wird automatisch ausgelöst
- Zusätzliche Sicherheit bei Bewusstlosigkeit
- Ideal für alleinlebende Senioren
Diese Technologie erhöht die Sicherheit deutlich im Vergleich zu älteren Systemen.
Zusatz-Sprechstellen (Standfuß oder Ziehkordel)


In größeren Wohnungen können Zusatz-Sprechstellen sinnvoll sein, um die Reichweite zu erhöhen.
Sie ermöglichen:
- Kommunikation aus mehreren Räumen
- Flexible Platzierung
- Erweiterte Sicherheit im gesamten Wohnbereich
Mobiler Hausnotruf für unterwegs

Ein mobiler Hausnotruf funktioniert außerhalb der Wohnung überall dort, wo Mobilfunkempfang besteht.
Typische Merkmale:
- Eigenständiges Gerät mit SIM-Karte
- Verbindung zur Notrufzentrale unterwegs
- Ideal für aktive Senioren
Damit bleibt die Sicherheit auch außerhalb des eigenen Zuhauses gewährleistet.
Moderne Hausnotruf-Technik vs. ältere Systeme
Hausnotrufsysteme haben sich technisch stark weiterentwickelt. Während ältere Modelle oft an Festnetzanschlüsse gebunden waren, arbeiten moderne Systeme heute flexibler, mobiler und unabhängiger.
Die wichtigsten Unterschiede im Überblick:
Vergleich: Älteres Hausnotrufsystem vs. modernes System
| Merkmal | Ältere Systeme | Moderne Systeme (z. B. IMPORA) |
|---|---|---|
| Verbindung | Nur über Festnetz | Integrierte SIM-Karte |
| WLAN notwendig | Teilweise | ❌ Nicht erforderlich |
| Nutzung außerhalb der Wohnung | ❌ Nicht möglich | ✅ Mit mobilem Notrufgerät |
| Sturzerkennung | ❌ Nicht verfügbar | ✅ Optional integrierbar |
| Installation | Teilweise technisch aufwendig | Einfach & betriebsbereit |
| Erweiterbarkeit | Eingeschränkt | Zusatz-Sprechstellen möglich |
| Ausfallsicherheit | Abhängig vom Telefonanschluss | Unabhängig von Festnetz |
Warum moderne Systeme heute mehr Sicherheit bieten
Moderne Hausnotruflösungen kombinieren einfache Bedienung mit intelligenter Technik. Besonders die integrierte SIM-Technologie, mobile Geräte und optionale Sturzerkennung erhöhen den Schutz deutlich – sowohl in der Wohnung als auch unterwegs.
Gerade für alleinlebende Senioren oder Personen mit erhöhtem Sturzrisiko bedeutet dies ein spürbares Plus an Sicherheit.
Übernimmt die Pflegekasse die Kosten für einen Hausnotruf?
Ja — bei vorhandenem Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse in vielen Fällen die monatlichen Grundkosten für ein anerkanntes Hausnotrufsystem.
Ein Hausnotruf gilt als sogenanntes Pflegehilfsmittel zur Sicherung der selbstständigen Lebensführung.
Voraussetzungen für die Kostenübernahme
Damit die Pflegekasse die Kosten übernimmt, müssen in der Regel folgende Bedingungen erfüllt sein:
- Es liegt mindestens Pflegegrad 1 vor
- Die Person lebt überwiegend allein oder ist häufig unbeaufsichtigt
- Es besteht ein erhöhtes Risiko (z. B. Sturzgefahr oder gesundheitliche Einschränkungen)
Die genaue Prüfung erfolgt individuell durch die Pflegekasse.
IMPORA Hausnotruf – Kostenübersicht
| Leistung | Monatliche Kosten |
|---|---|
| Basisstation inkl. SIM | 30,35 € |
| Notfallarmband | 0 € |
| Notfall-Halskette mit Sturzerkennung | 9,90 € |
| Zusatz-Sprechstelle (je Stück) | 9,90 € |
| NotrufMobil | 29,90 € |
| Einrichtung NotrufMobil (einmalig) | 49 € |
Alle Preise sind monatliche Mietpreise inkl. MwSt.
Was übernimmt die Pflegekasse konkret?
In vielen Fällen wird die monatliche Grundpauschale für die Basisstation übernommen. Zusatzoptionen wie mobile Geräte oder automatische Sturzerkennung können – je nach Situation – privat hinzugebucht werden.
Für Selbstzahler ist eine Bestellung unabhängig von der Pflegekasse möglich.
Häufige Fragen zum Hausnotruf
Was passiert, wenn man den Notrufknopf drückt?
Sobald der Notrufknopf gedrückt wird, stellt die Basisstation automatisch eine Verbindung zur 24-Stunden-Notrufzentrale her. Über die integrierte Freisprechfunktion wird die Situation geklärt und je nach Bedarf werden Angehörige, ein Pflegedienst oder der Rettungsdienst informiert.
Funktioniert ein Hausnotruf auch ohne WLAN oder Festnetz?
Ja. Moderne Hausnotrufsysteme – wie bei IMPORA – arbeiten mit integrierter SIM-Karte und benötigen weder WLAN noch einen klassischen Telefonanschluss. Dadurch bleibt die Verbindung auch ohne Internet stabil.
Wie schnell kommt Hilfe nach einem Notruf?
Die Verbindung zur Notrufzentrale erfolgt in der Regel innerhalb weniger Sekunden. Wie schnell physische Hilfe eintrifft, hängt von der jeweiligen Situation und der gewählten Kontaktkette (Angehörige oder Rettungsdienst) ab.
Kann ein Hausnotruf auch unterwegs genutzt werden?
Ja. Mit einem mobilen Hausnotrufgerät funktioniert der Notruf überall dort, wo Mobilfunkempfang besteht. Das ist besonders sinnvoll für aktive Senioren, die regelmäßig das Haus verlassen.
Ist ein Hausnotruf kompliziert zu bedienen?
Nein. Hausnotrufsysteme sind bewusst einfach gestaltet. Ein einzelner Knopfdruck genügt, um Hilfe anzufordern. Die technische Verbindung zur Notrufzentrale erfolgt automatisch.
Für wen ist ein Hausnotruf besonders sinnvoll?
Ein Hausnotruf ist besonders sinnvoll für alleinlebende Senioren, Menschen mit Sturzrisiko, chronischen Erkrankungen oder eingeschränkter Mobilität. Auch Angehörige gewinnen dadurch zusätzliche Sicherheit und Entlastung.

